Frau Glwaschnig soll Nachhilfestunde zum Thema Sandersee nehmen

Scheuch: Wenn man sich nicht auskennt, soll man nicht den Mund aufmachen

Klagenfurt (OTS) - 2004-08-19 (fpd) "Den sachlich wohl unfundiertesten und inkompetentesten Beitrag in der Diskussion um die Mölltaler Talschaftsverträge und die Gletscherschliffproblematik lieferte heute Eva Glawischnig (der Piccolo-Kommentatore der Kärntner Grünen) auf Wiener Ebene ab", kritisierte der 3. Landtagspräsident Kurt Scheuch.

Nicht nur, dass sämtliche angegebenen Zahlen falsch seien, z.B. Höhe und Länge der geplanten Natursteinschlichtung am Sandersee, so versuche Grünen-Sprecherin Eva Glawischnig in erschreckend uninformierter Weise und unter Vortäuschung völlig falscher Tatsachen ein Zerrbild der Situation am Sandersee zu zeichnen.

Scheuch führte weiter aus, dass Frau Glawischnig nicht die einzige Schreibtischtäterin aus Wien sei, die den Mölltalern und der Kärntner Bevölkerung vorschreiben möchte, wie sie Entscheidungen im eigenen Land zu treffen hätten. Bedauernswerterweise entstehe der Eindruck, dass sie sich mit dem Thema überhaupt nicht näher beschäftigt habe.

"Für Nationalratsabgeordnete Glawischnig wäre es sicher von Vorteil, sich ein Bild vor Ort zu machen. Dann würde sie nämlich sehen, dass es am Sandersee bereits eine 8 Meter hohe Betonmauer plus Seilhängebrücke gibt, welche auch mit Zustimmung des Alpenvereines errichtet wurde - und zwar im Jahr 1995. Des weiteren der Sandersee bereits viele Jahrzehnte den Gletscherschliff aufnimmt und nun kein See mehr ist, sondern eine Sandwüste", so Scheuch.
"Es täte Glawischnig gut, die Aktenlage genauer zu studieren und dieses Thema nicht so oberflächlich und populistisch streifen. Im Übrigen finden bereits Verhandlungen auf höchster Ebene zu einer sinnvollen volkswirtschaftlich und ökologischen Lösung statt" meinte Scheuch weiter.

Besonders beschämend findet Scheuch die Haltung Glawischnigs gegenüber den Interessen der Mölltaler Bevölkerung:
"Talschaftsverträge für eine wirtschaftlich ohnehin benachteiligte Region, liegen der gebürtigen Spittalerin anscheinend nicht am Herzen. Die Mölltaler werden sich das sicher merken.", schloss Scheuch.

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