LAbg. Seiser reklamiert vereinheitlichten, geschlechtsneutralen Sprachgebrauch

Standardisierte Ausdrucksformen finden, "die beiden Geschlechtern gerecht werden"

Klagenfurt (SP-KTN) - Um eine Forderung der besonderen Art hat
heute der Kärntner LAbg. Herwig Seiser die derzeitige Diskussion um die Rechtsschreibreform erweitert: Seiser verlangt, "einem standardisierten, geschlechtergerechten Sprachgebrauch besonderes Augenmerk" zu schenken, sollte die neue Rechtschreibung noch einmal überarbeitet werden. Konkret reklamiert der Abgeordnete von "den Hütern und Hüterinnen der deutschen Sprache" die Vereinheitlichung geschlechtsneutraler Formulierungen.

Derzeit würden verschiedenste geschlechtsneutrale Schreibweisen Verwirrung stiften. Diese würden von AbsolventInnen über der/die Lehrer/in bis hin zu einE BegünstigteR reichen und oftmals als Ausrede dafür dienen, dass der Einfachheit und Verständlichkeit halber ausschließlich männliche Formulierungen gewählt würden.

Seiser will in diesem "Krieg der Geschlechterformulierungen" Ordnung schaffen, und fordert bei einer etwaigen Reform der Rechtschreibreform eine Standardisierung und klare Regeln für geschlechtsneutrale Ausdrucksformen.

Seiser will seine Forderung als antidiskriminierendes, sprachliches Bekenntnis zur Gleichstellung von Mann und Frau verstanden wissen: "Ein kleiner Schritt für einen Mann, aber ein großer Schritt für die Sprache der weiblichen Menschheit".

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