Internationaler Archivkongress in Wien

Erstmals in Wien - Rund 2.000 Teilnehmer aus aller Welt im Austria Center Vienna

Wien (OTS) - Zum ersten Mal versammeln sich die Archivarinnen und Archivare der gesamten Welt vom 23.-29. August zu ihrem im Vierjahresrhythmus abgehaltenen Internationalen Archivkongress in Wien. Veranstaltet vom Österreichischen Staatsarchiv im Zusammenwirken mit dem Internationalen Archivrat (ICA = International Council on Archives), dem weltweiten Dachverband des Archivwesens mit mehr als 1.700 Mitgliedern aus rund 180 Ländern, werden sich eine Woche lang rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Austria Center Vienna dem Generalthema "Archive, Gedächtnis und Wissen" widmen. Ab dem heurigen Kongress wird der Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, Hofrat Hon.-Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky, für die nächsten vier Jahre die Präsidentschaft des ICA übernehmen.

Wiener Stadt- und Landesarchiv präsentiert sich

Seitens der Stadt Wien wird der Archivkongress großzügig unterstützt, werden doch die teilnehmenden Archivarinnen und Archivare am Freitag, den 27. August, zu einem unter dem Motto "Der Kongress tanzt" stehenden Ball ins Wiener Rathaus geladen. Das Wiener Stadt- und Landesarchiv nutzt die Gelegenheit, sich bei diesem Kongress als modern und kundenorientiert arbeitende städtische Dienststelle zu präsentieren, die in ihrem seit 2001 bezogenen neuen Gebäude im Gasometer "D" in Wien-Simmering über beste infrastrukturelle Voraussetzungen für die Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben verfügt. In enger Kooperation mit dem Verband österreichischer Archivarinnen und Archivare, als dessen Leiter Univ.-Prof. Dr. Peter Csendes, stellvertretender Direktor des Wiener Stadt- und Landesarchivs, fungiert, wurde für den Kongress im Austria Center ein eigener Messestand zur Präsentation des gesamten österreichischen Archivwesens gestaltet. Dem interessierten, internationalen Fachpublikum werden hier die Leistungen des Berufsstandes in unserer Stadt wie in unserem Land näher gebracht werden.

Stadtarchive sind größte Teilorganisation

Insgesamt zehn Sektionen des ICA dienen als Plattform, um die Anliegen der verschiedenen Archivtypen wie archivischen Fachbereiche zu diskutieren und in zukunftsweisender Form voran zu treiben. Unter diesen stellt die SMA aufgrund der hohen Zahl des Typus "Stadtarchive" die größte Teilorganisation dar. Derzeit gehören der SMA nicht weniger als 216 Stadtarchive aus insgesamt 37 Ländern an, wobei sämtliche Erdteile vertreten sind. Österreich ist in der Sektion mit insgesamt vier Stadtarchiven vertreten, wobei neben dem Wiener Stadt- und Landesarchiv die Stadtarchive von Bregenz, Dornbirn und Innsbruck zu nennen sind. Der Leiter des Wiener Stadt- und Landesarchivs, Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll, ist seit dem Jahr 1996 Mitglied des Vorstandes der SMA und ist für den heurigen Wiener Archivkongress als Vorsitzender der Sektion für die Jahre 2004 bis 2008 nominiert.

Infos auch unter: http://www.wien2004.ica.org/
(Schluss) red

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