ÖAMTC: Tödlicher Geisterfahrerunfall auf Ostautobahn

Was tun bei Geisterfahreralarm ? - Clubexperten geben Tipps

Wien (ÖAMTC-Presse) - Ein tödlicher Geisterfahrerunfall ereignete sich nach Angaben der ÖAMTC-Informationszentrale Donnerstagfrüh auf der Ostautobahn (A 4), berichtete die ÖAMTC-Informationszentrale.

Nach ersten Angaben ereignete sich das Unglück kurz vor sechs Uhr früh auf der Ostautobahn (A 4) im Bereich Schwechat in Fahrtrichtung Ungarn. Ein Pkw und ein
Lkw waren an der Karambolage beteiligt. Eine Person wurde getötet. Die A 4 musste
längere Zeit gesperrt werden. Es kam zu Stauungen.
ÖAMTC-Experten neben diesen tragischen Unfall wieder einmal zum Anlass, um auf das richtigen Verhalten bei Geisterfahreralarm aufmerksam zu machen:

· Möglichst ruhig bleiben. · Das Tempo reduzieren - etwaige Ausweichmanöver müssen im

niedrigen Geschwindigkeitsbereich durchgeführt werden, sonst droht Schleudergefahr.

· Auf gar keinen Fall überholen und versetzt fahren, denn wenn zwei Fahrzeuge nebeneinander fahren, kann kein Lenker ausweichen. · Die Alarmblinkanlage einschalten. · Nach Möglichkeit einen Parkplatz aufsuchen und warten bis über das Radio eine Entwarnung durchgegeben wird. · Wenn man einen Geisterfahrer sieht, alarmieren Sie über die

nächste Notrufsäule die Autobahnmeisterei, die dadurch automatisch den genauen Standort erkennt. Dazu ist das Halten auf dem Pannenstreifen erlaubt. Beim Hilferuf mit dem Handy muss man auf die genauen Autobahnkilometer achten, um den Abschnitt präzisieren zu können.

· In erster Linie sollte man versuchen sich selbst zu schützen und keinesfalls die Verfolgung eines Geisterfahrers aufnehmen.

Was tun, wenn man selbst zum Geisterfahrer geworden ist

· Wenn man merkt, dass man selbst zum Geisterfahrer geworden

ist, sollte man sofort die Warnblinkanlage und das Abblendlicht einschalten, um andere Lenker zu warnen.

· Sofort das Tempo reduzieren. · Man soll so weit wie möglich an den nächstgelegenen

Fahrbahnrand fahren, sofort anhalten, hinter der Leitplanke Schutz suchen und auf das Eintreffen der Exekutive warten.

· Niemals die Fahrbahn kreuzen, da man im Stress leicht ein sich näherndes Fahrzeug übersehen kann. · Auf keinen Fall sollte man versuchen mit dem Fahrzeug zu

wenden oder mit dem Rückwärtsgang die Autobahn wieder zu verlassen, denn das Risiko, dadurch herankommende Fahrzeuge zu gefährden, ist viel zu hoch.

(Schluss)

ÖAMTC-Informationszentrale/RA,BEI,GO

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