Donaustädter Bezirksvorsteher Effenberg lässt Lösungen für die Süßenbrunner Badeteiche prüfen

Effenberg wundert sich über das seltsame Engagement der Grünen und weist ihre Kritik zurück

Wien (SPW-K) - Als "völlig undifferenziert und überzogen" bezeichnet der Bezirksvorsteher der Donaustadt, Franz-Karl Effenberg die Vorwürfe der Wiener Grünen im Zusammenhang mit den Süßenbrunner Badeteichen. "Mein Anliegen ist es, den Schutz des Grünraums und der Tierwelt in Einklang mit dem Erholungsbedürfnis der Donaustädterinnen und Donaustädtern und den Wünschen des Grundeigentümers, der Theresianischen Akademie zu bringen". Effenberg lässt derzeit von Experten des Magistrats Vorschläge erarbeiten. Einen Widerspruch mit den übergeordneten Leitlinien der Stadtplanung gebe es nicht.

Effenberg, dem als Vorsitzenden der Naturfreunde Naturschutz ein großes Anliegen ist, will eine Ausweitung des Schutzgebiets Wald- und Wiesengürtel. "Das widerspricht aber nicht einer Verbauung des Bereichs. Die Ufergebiete bleiben aber auf jeden Fall frei", versichert der Donaustädter Bezirksvorsteher. Eine Verbauung kann sich Effenberg nur entlang der Wagramer Straße neben dem kleinen Teich und entlang des südlichen Ortsrandes von Süßenbrunn am großen Teich vorstellen. "Die Möglichkeiten zum Baden sollen ausgeweitet werden. Insgesamt wird das Areal mehr Bereiche zur Erholung bieten, als jetzt", sagt Effenberg. Angedacht ist auch eine Wasserverbindung zwischen kleinem und großen Teich, um eine gute Wasserqualität im kleinen Teich zu gewährleisten. "Nur wenn Naturschutz und Verbauung nicht in Einklang zu bringen sind, werde ich einer Umwidmung des Gebiets nicht zustimmen", erklärt Effenberg.

Über das seltsame Engagement der Grün Politiker Kenesei und Maresch wundert sich der Donaustädter Bezirksvorsteher. "Die Grünen sind zum einen gegen die Zersiedlung der Stadt. Zum anderen aber auch gegen neue, attraktive Wohnungen innerhalb des Stadtgebiets. Sollen die Menschen lieber ein paar hundert Meter weiter nach Niederösterreich ziehen", fragt Effenberg. Auch weist er die Grünen darauf hin, dass das Gebiet um die Badeteiche nicht privatisiert werden kann, da es bereits Privatgelände ist. (Schluss)

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