FFV-Trammer: Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare!

Es sei ein Skandal, dass nun Kinder für die Erkämpfung von Homo-Rechten missbraucht werden.

Wien, 2004-08-18 (fdp)- Die Forderung der Grünen und des steirischen ÖVP-Landesgeschäftsführers nach einem Adoptionsrecht für Homo-Paare hält LAbg. Heike Trammer, geschäftsführende Obfrau des freiheitlichen Familienverbandes Wien, für vollkommen absurd. Dies sei eine typische "trie and error"-Aktion, in der Kinder in der laufenden Diskussion von Grünen und ÖVP zum Spielball der Emotionen gemacht und für die Erkämpfung weiterer Rechte für Homosexuelle missbraucht werden. Selbst anerkannte Kinderpsychologen warnen davor, sich vom klassischen Familienbild zu lösen und Unmündige in eine Partnerschaft zu zwingen, die ihnen beim Heranwachsen größte Probleme bereiten könnte. Man könne Ungleiches nun mal nicht immer und überall gleich behandeln, die politischen Mitbewerber sollen in ihrer überzogenen "political correctness" die Kirche im Dorf lassen, so Trammer.

Wenn Bundespräsident Dr. Heinz Fischer fordert, dass Lebensgemeinschaften Homosexueller "von Diskriminierungen befreit" werden und ihnen "gleichwertige Entfaltungsmöglichkeiten" gegeben werden müssen, heißt er damit indirekt den Startschuß für ein Adoptionsrecht gut. Statt dessen sollte er sich lieber darum kümmern, dass die Adoptionsmöglichkeiten für kinderlose Ehepaare erleichtert werden! "Überhaupt scheint die SPÖ ihren Sommerschlaf zu halten", vermutet Trammer. Anders sei es nicht zu erklären, dass Gusenbauer jetzt eine gesetzliche Pflegefreistellung für gleichgeschlechtliche Paare verlangt, die bereits am 1.Juli dieses Jahres beschlossen wurde- gegen die Stimmen von SPÖ und Grünen! "Die Adoptionsdiskussion wird zu einem politischen Nadelöhr für die Befürworter werden, durch das sich der Wiener Freiheitliche Familienverband sicher nicht pressen lassen wird", schließt Trammer.
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