Greenpeace präsentiert erfreuliche internationale Jahresbilanz 2003

Greenpeace Zentral- und Osteuropa eröffnet Büro in Polen

Wien. (OTS) - Greenpeace veröffentlichte heute die internationale Jahresbilanz der Organisation und die Zahl der Unterstützer im Jahr 2003. Die Zahl der Unterstützer nahm weltweit um 60.000 auf 2,9 Millionen Spender zu. Das Gesamteinkommen der Organisation betrug im Jahr 2003 163 Millionen Euro. Büros in mehr als 50 Ländern weltweit und eine Schiffsflotte werden damit finanziert. Mehr als Tausend Mitarbeiter setzen sich jeden Tag - auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens - für den Erhalt der Umwelt ein. Greenpeace Zentral- und Osteuropa baute 2003 den Mitarbeiterstand weiter aus und eröffnete heuer ein Büro in Warschau. Die Zahl der Spender nimmt kontinuierlich zu.

Das Greenpeace-Regionalbüro Zentral- und Osteuropa (CEE) mit Sitz in Wien umfasst neun Länder. Mehr als 80 Personen und Hunderte Freiwillige und Aktivisten arbeiten in den Büros in Wien, Budapest, Bratislava, und Baia Mare in Rumänien. Im Juni 2004 eröffnete Greenpeace CEE das neue Büro in Warschau. Insgesamt hatte Greenpeace CEE 2003 Einnahmen in Höhe von 8,8 Millionen Euro und eine stabile Basis von mehr als 180.000 privaten Spendern. Die Zahl der Spender nimmt in Ungarn und der Slowakei ständig zu. Greenepace nimmt nur Spenden von privaten Unterstützern und nicht von Wirtschaftsunternehmen oder vom Staat, um völlig unabhängig zu bleiben.

Die größte umweltpolitische Herausforderung für Greenpeace CEE ist die EU-Osterweiterung und die daraus erwachsenden Probleme und dringenden Maßnahmen. Die Umweltorganisation tritt dafür ein, dass in den neuen EU-Ländern dieselben Umweltstandards zur Anwendung kommen wie in Westeuropa. Umweltdumping, Müllexport und die Abwanderung westlicher Firmen in den Osten wegen niedrigeren Standards muss verhindert werden. Für die Altlasten aus der kommunistischen Zeit müssen Lösungen schnell gefunden werden. Wichtiges Zukunftsziel ist für Greenpeace auch der Ausstieg aus der Atomenergie und die Umstellung auf erneuerbare Energien zur langfristigen Energiesicherung Gesamteuropas und die Unabhängigkeit von der Ölpreisentwicklung und der Verfügbarkeit fossiler Energieträger. "Ein Gentechnik-freies Europa soll weltweit der EU-Nahrungsmittelindustrie zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil verhelfen", wünscht sich der Geschäftsführer von Greenpeace CEE, Bernhard Drumel.

Greenpeace International mit Sitz in Amsterdam verstärkte 2003 die Präsenz in Indien und Südostasien. Auch die Zahl der Spender in diesen Regionen nimmt stark zu, angesichts der drängenden Umwelt- und Gesundheitsprobleme durch die massive Verschmutzung der Natur und Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. "Solange es noch keine weltweite anerkannte Autorität für die Lösung der Umweltprobleme der Menschheit gibt, haben die Menschen weiterhin Vertrauen in die Arbeit von Organisationen wie Greenpeace", sagte der internationale Geschäftsführer von Greenpeace, Gerd Leipold.

Rückfragen & Kontakt:

MMag. Franko Petri, Pressesprecher Greenpeace, tel. 01-5454580-29 oder 0676-5147246
Dr. Bernhard Drumel, Geschäftsführer Greenpeace CEE, tel. 0664-5482487
Dr. Gerd Leipold, Geschäftsführer Greenpeace International, für Interviews: Gina Sanchez, tel. +31-627-000064

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