Scharfe Kritik an möglicher Einführung von zwei Tagen unbezahlter Karenz

Gunzer: Keine ungustiöse Krankendiskussion auf Kosten unserer treuen Mitarbeiter

Klagenfurt (OTS) - 2004-08-18 (fpd) Scharfe Kritik übte heute der Vizepräsident der Wirtschaftskammer und Wirtschaftssprecher Landtagsabgeordnete Albert Gunzer bezüglich der Forderung des Wirtschaftskammer-Präsidenten Franz Pacher auf Einführung von zwei Tagen unbezahlter Karenz bei allen Krankenständen.

Die Kärntner Betriebe haben national und international ein sehr gutes Standing - dies sei nur mit einer guten Partnerschaft zwischen Betrieb und Mitarbeitern möglich. Diese erfolgreiche Partnerschaft müsse gerade jetzt, wo unserer Betriebe im EU Wettbewerb der Regionen sind, noch verstärkt werden, so Gunzer heute.
Um unseren Wirtschaftsstandort Kärnten absichern zu können, bedarf es einer großen Herausforderung, diesen weiter auszubauen sowie Arbeitsplätze zu schaffen.

"Die Forderung von Wirtschaftskammerpräsidenten Franz Pacher halte ich als äußerst kontraproduktiv und trägt sicher nicht zu einer Leistungsmotivation bei. Viel wichtiger ist es, die Mitarbeiter zu motivieren und aufzuklären", betonte Gunzer.

"Der Fall eines eintretenden Krankenstandes eines Mitarbeiters, darf keinen Anlass geben eine derartige ungustiöse Diskussion auszulösen. Schwarze Schafe gibt es in jedem Bereich, doch wird alles Bestmögliche unternommen um derartige Ausnahmefälle abzustellen. Selbstverständlich bietet die Wirtschaftskammer Kärnten in solchen Fällen jede Hilfestellung an", schloss Gunzer.

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