WOLFMAYR: IN DER KLIMT-VILLA KÖNNTE ÖSTERREICHS ERSTES JUGENDSTIL-MUSEUM ENTSTEHEN

ÖVP-Kultursprecherin sieht in Gustav Klimt einen Markennamen und ein Symbol Österreichs

Wien, 18. August 2004 (ÖVP-PK) 356.564 Besucher aus aller Welt besuchten im Jahr 2003 die Österreichische Galerie Belvedere, um vor allem die Bilder von Gustav Klimt zu sehen. Der Name Gustav Klimt ist ein Markenzeichen, ja ein Symbol für Österreich." Das ist für ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr ein Grund für den Vorschlag, die Villa Klimt in Wien-Hietzing zu revitalisieren: "Das Atelier und die Heimstätte des berühmten österreichischen Künstlers eignet sich besonders für die Einrichtung eines Museums des Wiener Jugendstils." Daraus könne ein "Magnet für den Tourismus und eine internationale Begegnungsstätte für Künstler" gemacht werden, so Wolfmayr heute, Mittwoch. ****

Die Klimt-Villa sei ein "Juwel des Jugendstils und ein Aushängeschild Österreichs", betonte Wolfmayr und fordert, "dass dieses Schmuckstück - das gesamte Ensemble samt Nebengebäuden und Garten - im alten Glanz wiedererstehen muss. Die Atelierräume sollten im Original wiederhergestellt werden. Die Neugebäude könnten mit modernen Einrichtungen wie Shops, einem Café und dem Verkauf von Kunsthandwerk, einem Jugendstil-Entwurfsatelier sowie Räumen für kulturelle Veranstaltungen ausgestattet werden." Die ÖVP-Kultursprecherin will "aktiven jungen Leuten und Betrieben eine Chance geben". Es gehe um die Förderung der Kreativwirtschaft in Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen rund um dieses "Projekt Klimt". Junge, neue Betriebe könnten entstehen, die in der Tradition der Wiener Werkstätten künstlerische Akzente setzen und auch der Architektur Impulse geben.

"Meines Wissens nach gibt es ein Konzept zur kulturellen Nutzung des gesamten Areals, das im Wirtschaftsministerium vorliegt. Dieses Konzept ist zu prüfen", sagte Wolfmayr weiter. "Wir können uns freuen, dass es Unternehmen und Unternehmer gibt, die sich der kulturellen Verpflichtung der Wirtschaft gegenüber der Kultur bewusst sind. Diese Kooperation wird erfreulicherweise zunehmend wichtiger."

"Wir können stolz sein auf den weltweiten Ruhm von Gustav Klimt", fuhr Wolfmayr fort. Besonders das Interesse asiatischer und amerikanischer Kunstliebhaber am Jugendstil lasse auch die wirtschaftliche Dimension des Projekts erkennen: "Die Revitalisierung der Klimt-Villa ist sowohl Österreichs Nutzen wie auch eine Bereicherung der lebendigen Kultur." Österreichs EU-Präsidentschaft 2006 werde in diesem Kontext Gelegenheit bieten, die Idee der Kreativwirtschaft europaweit zu fördern und "mit dem Geist der Kulturgroßmacht Österreich" im Bewusstsein der Menschen zu verbinden.

Einen besonderen Dank richtete die ÖVP-Kultursprecherin in diesem Zusammenhang an ÖVP-Finanzsprecher Günter Stummvoll und ÖVP-Abgeordneten Vincenz Lichtenstein, die sich im Finanzausschuss des Nationalrates in besonderer Weise für die Erhaltung der Klimt-Villa eingesetzt hatten. "Das Projekt braucht Unterstützung von vielen Seiten, vor allem auch von politischer", schloss Wolfmayr. (Schluss)

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