Gestorben wird ab September - "Six Feet under" im ORF

Start des US-Serienhits in der "Donnerstag Nacht"

Wien (OTS) - Es ist ein genialer Mix aus Soap, Satire, Comedy und Drama - ein schräg-humoriger Quell skurrilen Serienlebens rund ums Sterben: "Six Feet under" von Produzent und Erfinder Alan Ball (Oscar für "American Beauty"), der mit einer gehörigen Portion rabenschwarzen Humors Geschichten rund um den Tod erzählt - und damit auch die Alltagssorgen einer ganz normal gestörten "Totengräber"-Familie aus Los Angeles beleuchtet. Am 9. September ist es so weit: "Six Feet under" startet im ORF im Rahmen der "Donnerstag Nacht". Insgesamt stehen vorerst die 39 Folgen der Staffeln eins bis drei auf dem Programm. In den USA, wo zurzeit die vierte Staffel zu sehen ist, hat "Six Feet under" längst Kultstatus erreicht. Die Serie wurde bisher mit sieben Emmys und drei Golden Globes ausgezeichnet -darunter für die beste Serie, die beste Regie und das beste Casting.

To die for: Im Geschäft mit dem Tod kämpfen Ruth Fisher und ihre drei Kinder Tag für Tag ums Überleben. Seit Familienoberhaupt Nathaniel Fisher sen. ausgerechnet am Weihnachtsabend bei einem Verkehrsunfall mit seinem nagelneuen Leichenwagen ums Leben kam, droht ihrem kleinen Bestattungsunternehmen das Aus. Mit vereinten Kräften gelingt es der Familie jedoch immer wieder, dem Pleitegeier zu entkommen. Denn trotz allem ist eines klar: Gestorben wird immer!

Aber nicht nur der marode Familienbetrieb, sondern auch jede Menge private Probleme machen den Fishers zu schaffen. Denn so schräg wie ihr Job sind auch die Familienmitglieder: Die starrsinnige Matriarchin Ruth (Frances Conroy) haben die Ereignisse völlig aus der Bahn geworfen, sie setzt aber trotzdem alles daran, die Familie zusammenzuhalten. Ihre launische Tochter Claire (Lauren Ambrose) dagegen versucht, ihre Probleme durch massenhaften Konsum bewusstseinserweiternder Substanzen aus der Welt zu schaffen, während sich der zugeknöpfte David Fisher (Michael C. Hall) heimlich seiner homosexuellen Beziehung hingibt. Das schwarze Schaf der Fishers ist jedoch der älteste Sohn Nate (Peter Krause), der einst nach Seattle abgehauen, nun aber wieder zurückgekehrt ist, um seiner Familie beizustehen. Dann ist da noch Brenda (Rachel Griffith), die undurchschaubare Tochter eines Psychiaterehepaares, die Nate auf seinem Heimflug verführt und Hals über Kopf in sein Leben eindringt. Und über all dem wacht der verstorbene Nathaniel Fisher sen. Er beglückt seine Familie nicht selten mit spöttischen Kommentaren aus dem Jenseits und offenbart dabei ganz neue Seiten seiner Persönlichkeit.

Zum Auftakt der neuen Serie zeigt ORF 1 am Donnerstag, dem 9. September 2004, um 23.30 Uhr im Rahmen der "Donnerstag Nacht" die 60-minütige Pilotsendung "Fisher und Söhne". Danach folgen im Wochenrhythmus die einzelnen Folgen.

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