Weltweite Leitmesse des Transportgewerbes: 60. IAA Nutzfahrzeuge vom 23. bis 30. September in Hannover

Frankfurt/Main (OTS) - Worauf die Automobilindustrie bei den Pkw noch sehnsüchtig wartet, hat bei Lastwagen, Transportern und Bussen längst angefangen: der Aufschwung. Vor allem bei schweren Lkw verzeichnen die Hersteller auf allen Märkten weltweit teilweise zweistellige Zuwachsraten. Das sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Prof. Bernd Gottschalk, in Hannover.

O-Ton Das ist umso erfreulicher als die allgemeine Konjunktur in Deutschland und leider auch in Europa derzeit eben noch keine klare Aufschwungs-Botschaft erkennen lässt. Sie können sich unsere Stoßgebete gen Himmel vorstellen, dass der Aufschwung, den wir jetzt in der Nutzfahrzeugindustrie erleben, auch diesmal wieder ein Frühindikator für eine generelle Belebung der Konjunktur sein möge.

Der Aufwärtstrend der Branche soll sich auch auf der weltweit größten Fachmesse, der IAA Nutzfahrzeuge, widerspiegeln, die vom 23. bis 30. September in Hannover stattfindet. Das Motto "Nutzfahrzeuge:
Mobile Zukunft" steht dabei für die Zuversicht der Nutzfahrzeug-Hersteller, weil der Lkw gerade nach der EU-Osterweiterung zusätzliche Perspektiven bekommt. Deshalb will sich die Branche in Hannover mit starken Impulsen zu Wort melden.

O-Ton Die IAA bleibt die internationale Leitmesse mit Weltgeltung. Sie ist nicht nur die weltweit größte Nutzfahrzeugmesse, sondern auch die einzige, die die gesamte Wertschöpfungskette rund um das Nutzfahrzeug abdeckt - vom Zulieferer über die kleinen und großen Hersteller, die Aufbauten-Lieferanten bis hin zu den Anbietern von Logistik und Dienstleistungen.

Mit mehr als 1350 Ausstellern erreicht die IAA Nutzfahrzeuge einen neuen Rekord - zehn Prozent mehr Anbieter als vor zwei Jahren sind in Hannover mit dabei. Die IAA bleibt auch in diesem Jahr der zentrale Marktplatz für Produktneuheiten und Innovationen. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr die neuen EU-Abgasnormen, die ab 2005 und ab 2008 gelten - die Hersteller zeigen auf der IAA zum ersten Mal ihre neuen Technologien - unter anderem zur Nachbehandlung der Abgase, um die Stickoxide zu reduzieren.

O-Ton Mit Euro 4 und Euro 5 werden die Grenzwerte für Stickoxide um 60 Prozent und bei Partikeln sogar um 80 Prozent gegenüber den bereits äußerst anspruchsvollen derzeitigen Werten von Euro 3 reduziert. Das wird ein ganz spannendes Thema auf dieser Messe. Mit den dabei eingesetzten Technologien werden Lkw und Busse zu ökologischen Saubermännern auf unseren Straßen.

Das zweite große Thema ist die Sicherheit - auch und gerade bei Transportern und Bussen, so VDA-Präsident Gottschalk:

O-Ton Sowohl bei der aktiven Sicherheit - also der Vermeidung von Unfällen - als auch der passiven sind große Schritte nach vorn gelungen. Aber die Entwicklung bleibt hier keineswegs stehen. Mehr und mehr werden die Erfolge einer erhöhten aktiven Sicherheit durch elektronische Helfer, Fahrer-Assistenz-Systeme und so weiter, im Blickpunkt stehen.

Beispiele: automatische Abstandsregelung oder so genannte Spurhalte- Assistenten, die verhindern, dass das Fahrzeug von der Fahrbahn abkommt. Besonders interessant für die IAA-Besucher: die neuen Sicherheits-Technologien zeigen die Hersteller auch in der Praxis auf dem benachbarten ADAC-Testgelände. Insgesamt erwartet der VDA bei der IAA Nutzfahrzeuge gut 200.000 Besucher aus aller Welt.

ots-Originaltext: Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

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