Scheuch warnt vor überhastetem Verkauf der Telekom-Anteile durch die ÖIAG

"Verkauf eines gewinnbringenden österreichischen Unternehmens an Schweizer Staatsbetrieb kann nicht Sinn der Sache sein!"

Wien, 2004-08-17 (fpd) - Sehr kritisch zum geplanten Verkauf der Beteiligung der ÖIAG an der Telekom an die Swisscom äußerte sich heute FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch. *****

"Die Telekom ist ein gewinnbringendes österreichisches Vorzeigeunternehmen. Es wäre der falsche Weg, hier mehrheitliche Anteile an den anderen Staatsbetrieb zu verkaufen", so Scheuch.

"Wir haben uns stets zur Privatisierung bekannt. Doch bei solch einem Unternehmen, welches satte Gewinne macht, und wo gerade im Zuge der Osterweiterung neue Hoffnungsmärkte erschlossen werden, muss man solche Schritte genau überlegen und überdenken", so Scheuch in Richtung Finanzminister Grasser und ÖIAG.

Seiner Meinung nach wäre es sinnvoll, hier Mehrheiten in österreichischer Hand zu behalten, da man dadurch ein Mitspracherecht in wichtigen strategischen Angelegenheiten gewährleisten könnte. "Eine Privatisierung ohne wenn und aber ist hier der falsche Weg", so Scheuch abschließend.

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