Krankenstand: LHStv. Ambrozy lehnt WK-Forderung ab

Anschlag auf Arbeitnehmerrechte

Klagenfurt (SPOE-KTN) - Der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten LHStv. Peter Ambrozy weist mit aller Entschiedenheit die Forderung der Kärntner Wirtschaftskammer zurück, bei nahezu allen Krankenständen zwei Tage unbezahlter Karenz einzuführen. "Die Politik der ÖVP wird von Tag zu Tag unverschämter", dazu Ambrozy heute.

"Mit 46 Prozent Steuerquote haben die Arbeitnehmer ohnehin die höchste Steuerlast zu tragen." Darüber hinaus sei Zahl und Dauer der Krankenstände in den vergangenen Jahren ohnehin drastisch zurückgegangen: "Viele Menschen trauen sich ja gar nicht mehr in den Krankenstand zu gehen, weil sie berufliche Nachteile bis hin zum Verlust ihres Arbeitsplatzes befürchten".

Die Forderung von WK-Präsident Franz Pacher sei ein "Anschlag auf die Arbeitnehmerrechte". Es sei ungeheuerlich, dass elementarste Rechte "auf Umwegen eingeschränkt" werden sollen, so der Kärntner SPÖ-Chef. (Schluss)

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