Gorbach: Staat muss zu einem modernen Arbeitgeber und Dienstleistungsunternehmen werden

Wien (OTS) - "Eine Harmonisierung der Pensionssysteme wird nur
dann gelingen, wenn auch der öffentliche Dienst bereit ist, die Verhältnismäßigkeit von Preis und Leistung bei den Beamtenpensionen zu erreichen. Dabei geht es darum, dass das Lebensarbeitseinkommen von Beamten, deren einbezahlte Pensionsbeiträge sowie die ausbezahlten Pensionen in einem vergleichbaren Verhältnis zu ASVG-Pensionisten stehen muss", erklärte Vizekanzler Hubert Gorbach am Dienstag.

"Weiters muss es unser Ziel sein, dass Qualifikation und Leistung als der bessere Kündigungsschutz im Gegensatz zur Pragmatisierung durchgesetzt wird. Seit dem Jahr 2001 wird diese Praxis von allen Freiheitlichen Ministerien gelebt. Seit dieser Zeit wurde niemand pragmatisiert", betonte Gorbach.

Die Vorarlberger Landesregierung sei die erste gewesen, die sich mit dem Landesbedienstetengesetz 2000 zu einer grundlegenden Gehaltsreform und damit einhergehend für die Abschaffung des bis dahin gültigen Beamtenstatus entschieden habe. Durch diese Neuerung seien der Verwaltung neue Entwicklungspfade hin zu einem modernen Arbeitgeber und Dienstleistungsunternehmer geöffnet worden, so Gorbach. Wir müssen uns an diesen guten Beispielen orientieren, um der Erfüllung des Generationsvertrages eine Chance zu geben", schloss Gorbach. (Schluss bxf)

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