Moser fordert Stopp des Ausverkaufs der Flaggschiffe wie Telekom Austria

"Die Telekom soll nicht die verlängerte Werkbank der Schweizer sein"

Wien (SK) Für SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser ist der geplante Verkauf der Telekom Austria durch Bundeskanzler Schüssel und seinen Finanzminister "ein neuer Höhepunkt beim Verschleudern von Staatsvermögen und der Infrastrukturgrundlagen auf Kosten der Österreicher. Der Bundeskanzler schaut zu, wie ein Prunkstück österreichischer Zukunftsindustrie verkauft werden soll. Das ist wirtschaftspolitisches Harakiri, weil man aus der Telekom Austria mehr machen könnte als ein verlängerte Werkbank der Schweizer Swisscom." ****

Moser fordert einen Stopp des Ausverkaufs "unserer österreichischen Konzerne". Statt ein Unternehmen nach dem anderen an ausländische Multis zu verkaufen, "sollten Schüssel und Grasser lieber darüber nachdenken, wie der Standort Österreich gestärkt und aufgebaut werden könnte und wie erreicht werden kann, dass die Österreicher wieder mehr Geld im Geldbörsel haben". Moser: "Wir Sozialdemokraten stehen für offensive österreichische Wirtschaftspolitik, wo die Interessen der Österreicherinnen und Österreicher im Vordergrund stehen. Den Menschen in Österreich soll es wieder besser gehen. Statt der verlängerten Werkbänke ausländischer Konzerne wollen wir österreichische Flaggschiffe."

"Grasser braucht frisches Geld für seine verfehlte Wirtschafts- und Finanzpolitik, nachdem ihm sein Budget um die Ohren fliegt", attestierte Moser. In seinen Augen sind die Schweizer vifer. "Eine Schweizer Gesellschaft wie die Swisscom, die mehrheitlich im Eigentum des Schweizer Staates ist, betreibt eine aktive Industriespolitik durch Unternehmenszukäufe. Grasser hingegen verschleudert und zerschlägt österreichische Flaggschiffe." (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0012