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Niederwieser-Kritik an Telekom-Verkauf

Utl.: "Schnelles Sonntagsgeld für´s kranke Budget" =

Wien (SK) "Es gibt keinen Grund, die Telekom zu verkaufen, außer den einer kurzfristigen Budgetsanierung", kritisiert SPÖ-Nationalrat Erwin Niederwieser die diesbezüglichen Pläne Finanzminster Grassers. Als Privatisierung könne man zudem einen Verkauf an die Swisscom auch nicht bezeichnen, eher schon als eine Art Tauschhandel mit seinem Schweizer Amtskollegen Merz. ****

Die liberale Schweiz scheine auch die Vorteile einer nicht-privatisierten Infrastruktur weit mehr zu schätzen als die konservative österreichische Regierung. Niederwieser: "Die wissen ganz genau, dass die Infrastruktur eines Staates - Straßen, Datenleitungen etc. - nicht kurzfristigen Gewinninteressen geopfert werden dürfen, und mit der Telekom bekommen sie zudem noch ein wirklich gut gehendes Unternehmen."

Bemerkenswert sei im Übrigen auch, dass ausgerechnet unter Führung einer Regierungspartei, die ihre "christlichen" Grundsätze unermüdlich hinausposaunt, der Sonntag nicht als "Ruhetag", sondern als Kuhhandelstag einer eilig einberufenen ÖIAG-Aufsichtsratssitzung genutzt werde, so Niederwieser abschließend. (Schluss) ps/mm

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