Arge Alpen Adria - Bewährtes Forum für den Dialog

Kaiser: Kärnten muss Drehscheibe der alpen-adriatischen Zusammenarbeit bleiben - Kooperation auf dem Gebiet von Wissenschaft und Forschung wichtig

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria habe
sich als Forum für den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Völkern unterschiedlichster kultureller Prägung bewährt und sei für die weitere friedliche Entwicklung dieses Raumes unverzichtbar. Dies erklärte am Dienstag der Vorsitzende des kürzlich geschaffenen Unterausschusses für europarechtliche Fragen des Kärntner Landtages, Abgeordneter Dr. Peter Kaiser, in einer Presseaussendung. Die vor mehr als einem Vierteljahrhundert gegründete Gemeinschaft von 17 Regionen, Ländern, Republiken, Komitaten und Kantonen des Ostalpenraums wirke an einem Kristallisationspunkt der europäischen Intergration und sei daher für den weiteren Erfolg der europäischen Zusammenarbeit von großer Bedeutung.

Kaiser unterstrich die besondere Bedeutung Kärntens als Drehscheibe der alpen-adriatischen Zusammenarbeit. In Klagenfurt befinde sich das Generalsekretariat der Arbeitsgemeinschaft in enger Verbindung mit der Alpen-Adria-Geschäftsstelle des Landes. Dadurch sei es möglich, Einsparungs- und Synergiewirkungen zu erzielen und Kärntner Anliegen verstärkt in der Arbeitsgemeinschaft zur Geltung zu bringen. Das Alpen-Adria-Büro müsse daher unbedingt in dieser Form aufrecht erhalten bleiben, betonte der Unterausschuss-Vorsitzende.

Die Lebendigkeit der Arbeitsgemeinschaft bestätige die Tatsache, daß die Alpen-Adria jährlich rund 30 gemeinsame Projekte aus den Bereichen des Sports, der Kultur, der Raumplanung, des Tourismus, der Wirtschaft usw. durchführe. Dafür würden pro Jahr 145.000 Euro an Förderungsmitteln aus dem gemeinsamen Budget zur Verfügung gestellt. "Durch diese grenzüberschreitenden Aktivitäten trägt Alpen-Adria dazu bei, Konfliktsituationen zu überwinden und vorbeugend Friedensarbeit zu leisten," sagte Kaiser.

Der SP-Abgeordnete hob weiters die Wichtigkeit der Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Wissenschaft und Forschung im Raum Alpen-Adria hervor. Die unter Mitwirkung der Universität Klagenfurt gegründete Rektorenkonferenz der Arbeitsgemeinschaft habe wesentlich zur Vernetzung des wissenschaftlichen Potentials beigetragen. Der von ihm geleitete Unterausschuss des Kärntner Landtages habe vor, sich demnächst mit den Kärntner Möglichkeiten des 6. EU-Rahmenprogramms für Forschung und Entwicklung zu befassen. Dabei werde man die Kooperation mit der Arge Alpen-Adria suchen. "Ich begrüßte auch die Absicht der Universität Klagenfurt, sich in Alpen-Adria-Universität umzubenennen", schloss Kaiser. (Schluss)

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