AKH Wien setzt auf artgerechte Tierhaltung: Ab sofort nur mehr Freilandeier

Beispielgebend für Großküchen - wichtiger Schritt zur Unterstützung der österreichischen Kleinbauern

Glein/Wien (OTS) - Ab 2009 ist die Käfighaltung in Österreich verboten. Aber Österreichs größtes Krankenhaus, das AKH Wien, setzt bereits ab sofort auf Eier aus artgerechter Tierhaltung: Seit Anfang des Sommers werden in den AKH-Küchen nur mehr Freilandeier eingesetzt.

Der ärztliche Leiter des AKH Wien, Herr Univ. Prof. Dr. Reinhard Krepler, misst gesunder Ernährung besondere Bedeutung im Genesungsprozess zu. Das AKH setzt deshalb Lebensmittel aus artgerechter Tierhaltung für die rund 10.000 Mahlzeiten pro Tag ein. Mit Toni’s Freilandeiern wurden nun die geeigneten Produkte für die hochwertigen Menüs gefunden.

"Die Entscheidung des AKH Wien, auf die Verwendung von Käfigeiern zu verzichten, ist in vielerlei Hinsicht beispielgebend" freut sich Toni Hubmann, Geschäftsführer und Eigentümer von Toni`s Freilandeier. "Damit steigt die erste Großküche auf Eier aus artgerechter Tierhaltung um - ein wichtiges und starkes Signal für Großküchen aller Art, aber auch für die heimische Landwirtschaft, für die sich damit ein interessanter neuer Markt auftut. Insbesondere angesichts des im Juni beschlossenen neuen Bundestierschutzgesetzes hat diese Entscheidung eine besondere Tragweite."

Neu auf dem Markt: Ei-Produkte für Gastronomie - aus Freilandhaltung

Ermöglicht wird der Umstieg des AKH durch ein neues Produkt, das Toni’s Freilandeier erstmals in größerem Rahmen auf den Markt bringt:
In Großküchen wie Spitalsküchen, Kantinen, aber auch in der gesamten Gastronomie werden Eier aus Hygienegründen primär in Flüssigform, als sogenannte Ei-Produkte, verarbeitet. Diese stammen bislang praktisch ausschließlich aus Käfighaltung. "Seit kurzem gibt es für die Gastronomie diese pasteurisierten Eier in Flüssigform auch aus Freilandhaltung", erklärt Toni Hubmann. "Damit steht Restaurants, Gasthäusern und Großküchen nun der Weg offen, ein Zeichen zu setzen und auf qualitativ hochwertige, naturbelassene Eier aus Freilandhaltung umzustellen."

Beste Qualität für Patienten

Rund 1,5 Mio. Eier werden in den AKH-Küchen jährlich verarbeitet. Mit dem neuen Produkt von Toni’s Freilandeiern ist es nun möglich, diese vollständig aus Freilandhaltung zu beziehen. "Damit übernimmt das AKH Wien die Produktion einer ganzen Anzahl von Hühnerbauern und sichert ihnen damit die Existenz", sieht Toni Hubmann die positiven Folgewirkungen des AKH-Umstiegs.

"Unser Qualitätsanspruch, das HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Control Point-Konzept), verpflichtet uns dazu, ausschließlich pasteurisierte Eier in Flüssigform einzusetzen - nur so kann das Salmonellenrisiko ausgeschlossen werden. Außerdem bedeuten sie eine immense Arbeitsersparnis," erklärt Engelbert Weidinger, Küchenleiter im AKH Wien. "Bislang hatten wir keine Wahl. Jetzt ist es uns endlich möglich, unserer Überzeugung nachzukommen und im Sinne unserer Patienten auf Käfigeier zu verzichten."

Unterstützung der heimischen Bauern gefragt

Rund drei Fünftel aller derzeit in Österreich verkauften und verarbeiteten Eier - mehr als 900 Millionen Stück pro Jahr - stammen aus der Käfighaltung. Das neue Bundestierschutzgesetz verbietet zwar ab 2009 die Käfighaltung in Österreich - der Verkauf von Käfigeiern ist davon allerdings nicht betroffen.

"Für die heimischen Bauern sind daher Entscheidungen, wie sie jetzt das AKH Wien getroffen hat, von besonderer Bedeutung", erklärt Toni Hubmann. "In der Zeit bis zum Inkrafttreten des Gesetzes sind entsprechende Maßnahmen notwendig, um den Absatz von Eiern aus alternativen Haltungsformen zu fördern und damit die Existenz der Bauern zu sichern. Das AKH Wien sollte daher Vorbild sein - für Großküchen und Lebensmittelverarbeiter ebenso wie für die Politik."

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Toni Hubmann (Geschäftsführer)
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