ARBÖ: Geld zurück bei Gebrauchtwagen

ARBÖ-Formular und Musterbrief hilft beim Zurückholen des NOVA-Zuschlags

Wien (OTS) - Wer nach dem ersten Jänner 1999 ein Gebrauchtauto nach Österreich importiert hat und dafür einen 20prozentigen Zuschlag zur NOVA gezahlt hat, kann sich diesen Zuschlag vom Staat wieder zurückholen. 200 bis 300 Euro macht dieser Zuschlag nach ARBÖ-Schätzung für einen Mittelklassewagen aus. Der ARBÖ hat als Service ein Formular und einen Musterbrief entwickelt, mit dem es leichter fällt , sich das Geld zurück zu holen.

Angesprochen sind alle, die ihr Auto im Zuge einer Übersiedlung nach Österreich importiert haben oder sich ihren Gebrauchtwagen aus dem Ausland nach Österreich geholt haben. "Zurückverlangt werden kann das Geld nur für Gebrauchtwagen, nicht jedoch für selbst importierte Neuwagen", präzisiert ARBÖ-Importexperte Gerald Hufnagel nach Recherchen im Finanzministerium.

Als Gebrauchtwagen gelten ausschließlich Fahrzeuge, die zum Zeitpunkt des Imports mindestens sechs Monate lang zugelassen gewesen sind u n d mindestens 6.000 Kilometer gefahren sein müssen. "Beide Kriterien müssen zutreffen. Wer wenige Kilometer am Tacho hatte oder ein kürzer zurückliegende Zulassung fällt nicht unter die Kategorie Gebrauchtwagen", ergänzt Hufnagel. Wer seinen Gebrauchten vor dem 1. Jänner 1999 importiert und den Zuschlag gezahlt hat, hat Pech: So weit zurück darf der Zuschlag nicht zurückverlangt werden!

Der Hintergrund: Seit 1992 verrechnet Österreich bei allen importierten Autos (Gebrauchte wie Neue) einen 20prozentigen Zuschlag auf die NOVA. Damit wollte Österreich sicherstellen, dass Autokäufe in Österreich und aus dem Ausland steuerlich gleich behandelt werden. Wer ein Auto im Ausland kauft, würde ansonsten billiger aussteigen, denn im Inland wird zusätzlich zur NOVA auch noch 20 Prozent Mehrwertsteuer dazugerechnet. Im Ausland gibt es so eine "Steuer auf Steuer" dagegen (Mehrwertsteuer auf NOVA) nicht.

Das ARBÖ-Rückholformular sowie den ARBÖ-Musterbrief kann man auf www.arboe.at downloaden oder unter presse@arboe.at und id@arboe.at per e-Mail kostenlos anfordern.

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Mag. Lydia Ninz
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