Lembacher: NÖ unterstützt Errichtung eines Heimatmuseums mit Galerie in Retz

Adaptiertes ehemaliges Bürgerspital soll Tourismusangebot weiter verbessern

St. Pölten (NÖI) - Nicht erst seit der international erfolgreichen Fernsehserie "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" ist die Grenzstadt Retz ein Tourismusmagnet für Gäste aus dem In- und Ausland. Die Windmühle, der größte historische Keller Österreichs, die unzähligen Veranstaltungen rund um den Wein und das attraktive Radwegeangebot sind weitere Anreize für den Besuch im Retzer Land. Um eine noch reichere Angebotspalette bieten zu können, wird nun im Zuge der Stadterneuerung ein weiteres Projekt realisiert. So soll nach der Sanierung und der Umgestaltung des Bürgerspitals ein Heimatmuseum mit einer Südmährischen Galerie errichtet werden. Das Land Niederösterreich hat für die anstehenden Investitionen nun insgesamt 150.000 Euro aus Mitteln der Stadterneuerung und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung - EFRE zur Verfügung gestellt, freut sich LAbg. Marianne Lembacher.****

Ziel des Projektes ist die lebendige Aufarbeitung der Stadtgeschichte und der Geschichte des Bürgerspitals. Damit soll neben den touristischen Effekten auch die Identität der Bevölkerung mit der Stadt gefördert werden. In der Südmährischen Galerie soll die Sammlung Bornemann untergebracht werden, die Aquarelle, Landkarten, Plastiken und Bleistiftzeichnungen bis zum Jahr 1945 umfasst. Insgesamt werden rund 700.000 Euro in das Projekt investiert, so Lembacher.

Die von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll initiierte Dorf- und Stadterneuerung hat sich im Lauf der Jahre zur größten Bürgerbewegung des Landes entwickelt. So wurden allein im Vorjahr Projekte mit Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro realisiert, die gemeinsam mit den Landesbürgern erarbeitet wurden, betont Lembacher in diesem Zusammenhang.

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