Kukacka: Wilder Streik des Bordpersonals gefährdet Unternehmen

Vereinbarung vom 31. März vom AUA-Betriebsrat Bord gebrochen

Wien (OTS) - 16.08.2004 Als unverantwortlich gegenüber der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und wider aller guten sozialpartnerschaftlichen Sitten bezeichnete heute Staatssekretär Helmut Kukacka die vom AUA-Betriebsrat Bord angezettelten wilden Streiks.
So beläuft sich allein der Schaden für die Flugausfälle vom vergangenen Freitag - laut AUA-Angaben - auf mindestens 650.000 Euro.

Außerdem wurde die am 31. März dieses Jahres vereinbarte Vorgangsweise über das Procedere des Streiks vom AUA-Betriebsrat Bord negiert. "Ein glatter Vertrauensbruch durch den AUA-Betriebsrat Bord, der die Glaubwürdigkeit und die Handschlagfähigkeit des Betriebsrats in Frage stellt" so Kukacka.

Jedenfalls dürfen die Interessen jener AUA-Mitarbeiter, die sich bereits beim letzten Streik mit Unterschriftenlisten gegen eine derartige Maßnahme ausgesprochen haben, durch das Verhalten des AUA-Betriebsrats Bord nicht unter die Räder kommen.
"Es ist offenbar dringend notwendig, wenn die weiteren Verhandlungen unter der Führung der Sozialpartner stattfinden und sich sowohl Präsident Leitl als auch Präsident Verzetnisch bei den für Montag vereinbarten Gesprächen wieder einschalten um die bereits vorliegende Vereinbarung der Sozialpartner endlich umzusetzen" empfiehlt Kukacka.

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