Martinz: Was wurde aus Robin Hood?

ÖVP-Obmann schlägt Landeshauptmann zum"Spesenritter von der leeren Kasse"

Klagenfurt (OTS) - Als grobe Verschwendung von Steuergeldern bezeichnete heute ÖVP-Obmann LR Josef Martinz die vom Nachrichtenmagazin "profil" aufgedeckte Spesenritterei von Landeshauptmann Jörg Haider. Dieser habe 2003 sein ohnedies prall gefülltes Spesenkonto laut Profil um fünf Millionen Euro (fast 70 Millionen Schilling!) überzogen und lasse den Bürger ungeniert für seine übersteigerte Selbstinszenierung bezahlen, kritisierte Martinz:
"Ich schlage Haider für seine Verdienste um den Personenkult offiziell zum Spesenritter von der leeren Kasse. Wo ist nur jener Haider geblieben, der noch vor wenigen Jahren als politischer Robin Hood aufgetreten ist und - oft zu Recht - Missstände und persönliche Bereicherung angeprangert hat?"

Noch schlimmer sei für ihn, Martinz, jedoch der Umstand, dass der Koalitions-Statist SPÖ unter Ambrozy nun diese Verschwendung decke. "Wo sind die Sozialdemokraten?", fragt Martinz daher. "Für Ambrozy war nach der Landtagswahl nur wichtig, im Sessel zu bleiben - egal, was es kostet, und egal, ob es der Steuerzahler zu berappen hat", sagt Martinz. Die SPÖ habe trotz gegenteiliger Ankündigungen vor der Wahl nun sogar dem Rechnungsabschluss zugestimmt, der diese Verschwendungspolitik ebenfalls dokumentiere.
Die ÖVP werde daher ihre Kontrollfunktion im Sinne der Bevölkerung sehr ernst nehmen und jeden Griff in die Taschen der Bürger schonungslos aufzeigen. "Die Koalition sollte endlich das tun, was sie den Bürgern versprochen hat: Nämlich für Kärnten zu arbeiten und nicht im eigenen Interesse zu wurschteln", schließt Martinz.

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