Rechtschreibreform: Rossmann für ein Aufschieben der Reform um mindestens drei Jahre

Drei Jahre nützen, um die ins Auge springenden Fehlentwicklungen der derzeitigen Reform zu entschärfen

Wien, 2004-08-16 (fpd) - Ein Aufschieben der ins Auge gefassten Rechtschreibreform, die für 1. August 2005 vorgesehen war, um drei Jahre, forderte heute FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann. Zugleich regt sie an, sich intensiv an der deutschen Diskussion zu beteiligen, um nicht bloß "Nachvollzug machen zu müssen". *****

Alle betroffenen Staaten sollten sich aktiv an der in Deutschland geführten Diskussion beteiligen. Diese drei Jahre solle man nützen, um die ins Auge springenden Fehlentwicklungen der derzeitigen Reform zu entschärfen. Es wäre eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe einzurichten. "Diese Arbeitsgruppe - mit Schriftstellern, Journalisten, aber auch Lehrer-, Schüler- und Elternvertreter - soll die Rechtschreibreform überarbeiten und vor allem dort, wo sie unlogisch erscheint und nicht die Akzeptanz gefunden hat, aber auch im Hinblick auf die ursprüngliche Intension, nämlich die Groß- und Kleinschreibung betreffend, überarbeiten", so Rossmann. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe könnte man österreichische Spezifika einfließen lassen.

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