Tancsits: Es geht um die Sicherung zukünftiger Pensionen

SPÖ-Bundeskanzler hatten nie den Mut, notwendige Reformen umzusetzen

Wien, 16.August 2004 (ÖVP-PK) Mit Unverständnis reagierte heute, Montag, ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Mag. Walter Tancsits auf die Ausführungen von SPÖ-Seniorensprecher Karl Dobnigg. "Es gehört schon viel dazu, wenn man die notwendigen Reformschritte, die diese Bundesregierung umsetzt, als Strafaktionen gegenüber Pensionisten brandmarkt", sagte Tancsits. ****

"Außer Nein-Sagen und Horrorszenarien zu entwerfen, hat der SPÖ-Seniorensprecher nicht viel zu bieten", sagte Tancsits. Dabei stehe außer Zweifel, dass sich die Bundesregierung mit der Pensionssicherungsreform 2003 und der Harmonisierung der Pensionssysteme ihrer Verantwortung stelle. "Und das bedeutet, sich den demographischen Wahrheiten unserer Zeit zu stellen. Seit 1970 ist es so, dass die Ausbildungszeiten im Schnitt drei Jahre länger dauern, sechs Jahre früher in Pension gegangen wird und auf Grund der gestiegenen Lebenserwartung die Menschen zwölf Jahre länger in der Pension verbringen", erinnerte Tancsits. "Jeder, auch ein Großteil der Bevölkerung, erkennt, dass hier Handlungsbedarf gegeben ist."

Dass dieser Handlungsbedarf von Vertretern der SPÖ immer wieder negiert werde, sei der Beweis, dass die SPÖ nicht fähig dazu sei, das Gesamtwohl vor Einzelinteressen zu stellen. Abgesehen davon fehle es der SPÖ einfach an Mut, sagte Tancsits: "Im Gegensatz zu Wolfgang Schüssel haben es seine Vorgänger als Bundeskanzler aus den Reihen der SPÖ nie gewagt, die notwendigen Reformen in Angriff zu nehmen", so der ÖVP-Sozialsprecher. Dieses Nichthandeln sei aber verantwortungslos, weil es mittelfristig fatale Folgen habe. "Denn letztlich geht es darum, unser gutes Pensionssystem zu sichern, und auch den heute Jungen eine Altersversorgung zu gewährleisten."

"Die Notwendigkeit der Reformschritte wird auch von Experten
wie Bernd Marin oder Klaus Rürup bestätigt", sagte Tancsits. "Dass Dobnigg diese als 'selbsternannte Experten' abkanzelt, ändert nichts an den Fakten, sondern zeigt lediglich, dass es der SPÖ nicht um Lösungen, sondern nur um möglichst untergriffige Polemik geht", so der ÖVP-Sozialsprecher abschließend.

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