Walch: "SPÖ zeigt sich bei Pensionsharmonisierung wie immer destruktiv"

Wien, 2004-08-16 (fpd) - "Das Theater seitens der SPÖ geht mir jetzt schön langsam auf die Nerven. Zuerst verhandeln die Sozialisten bei den Runden Tischen bis zum Schluß mit - sind mit allem einverstanden, bis auf die Pensionsreform 2003 - dann stimmen sie nicht zu, und jetzt im Sommer kommen sie mit Vorschlägen daher, die sie in ihrer Regierungszeit längst verwirklichen hätten können. Das ist schon ein Verhalten, das zu hinterfragen ist. Warum stimmten sie in allen Punkten der Pensionsharmonisierung überein und haben ihre "Sommertheatervorschläge" nicht schon bei den Verhandlungen auf den Tisch gelegt?", fragte sich heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Abg. Max Walch.****

An die Adresse von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Bures sagte Walch:
"Nicht ein Regierungsstreit geht in die nächste Runde, sondern harte Verhandlungen im Sinne der österreichischen arbeitenden Bevölkerung. Wir Freiheitlichen setzen uns eben in harten Verhandlungen für Menschen, die ein Leben lang hart gearbeitet haben ein. Die SPÖ betreibt nur reine Verzögerungstaktik und hat bei Verhandlungen noch keine konstruktiven Vorschläge gebracht."

"Es ist zwar schön, wenn LH-Stv. Erich Haider Umfragen analysiert, jedoch gibt dies keinen konstruktiven Beitrag zur Pensionsharmonisierung. Mit der Forderung über die Rücknahme der Pensionsreform 2003 beweist Erich Haider, daß er weiter Privilegien erhalten will und für die Jugend, die später auch Pen-sionen beziehen will, nichts übrig hat. Wir Freiheitlichen werden sowohl für Menschen mit langen Versicherungszeiten und für die Schwerarbeiter eine Sonderreglung beschließen, sowie bei den Abschlägen noch kräftig mit den Koalitionspartner ver-handeln um ein zumutbares Ergebnis zu erreichen. Mit der Pensionsreform und der Pensionsharmonisierung wollen wir die Pensionen langfristig sichern und Gerechtigkeit in das Pensionssystem bringen," erklärte Walch abschließend. (Schluß)

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