ÖAMTC: Trauriger Höhepunkt eines blutigen Unfall-Sommers erfordert Maßnahmen

Jeder Verkehrsteilnehmer kann Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten

Wien (ÖAMTC-Presse) - 25 Menschen sind in der vergangenen Woche
bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen, belegen die vorläufigen Zahlen des Innenministeriums. Seit Jahresbeginn ist das die höchste Zahl an Verkehrstoten innerhalb einer Woche. "Das ist der traurige Höhepunkt dieses ohnehin schon unfallträchtigen Sommers. Überhöhte Geschwindigkeit, Rücksichtslosigkeit und aggressives Verhalten sind für den Großteil dieser Unfälle verantwortlich", sagt ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek.

Gerade die spektakulärsten Unfälle der vergangenen Woche - der Busunfall nach einem riskanten Überholmanöver in Salzburg und zahlreiche Fahrzeugbrände nach Frontalkollisionen - verdeutlichen die oft verheerenden Auswirkungen von unüberlegtem Handeln am Steuer. "Menschliches Fehlverhalten, wie Unachtsamkeit und Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern, zudem oft gepaart mit Alkohol am Steuer führen dann schnell zur Katastrophe", sagt Michalek. Häufig sind dann auch Unschuldige die Leidtragenden.

Folgende Maßnahmen könnten Leben im Straßenverkehr retten:

* Mehr Gelassenheit und Selbstdisziplin am Steuer. Stichwort Überholmanöver: Nur an den dafür geeigneten Stellen mit guten Sichtbedingungen überholen.

* Mehr sichtbare Präsenz der Exekutive am Straßenrand. Stichwort Zeltfest: Wo Alkohol in Strömen fließt, ist die Exekutive doppelt gefordert.

* Mehr Schutz beim Fahrzeugbrand. Stichwort: Verpflichtender Einbau automatischer Löschsysteme in neue Fahrzeuge. Dadurch können Fahrzeugbrände auch dann bekämpft werden, wenn die Fahrzeuginsassen nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen.

"Wenn man zu einem Unfall dazukommt, ist es besonders wichtig, dass man die richtigen Maßnahmen setzt. Erforderlich ist ein fundiertes Erste-Hilfe-Wissen", appelliert Michalek. "Auch ein im Auto mitgeführter, funktionstüchtiger Feuerlöscher kann im Notfall Leben retten."

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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