Verfassungsgerichtshof bestätigt AK-Position: Schluss mit der Diskriminierung von berufstätigen Uni-Studierenden!

Linz (OTS) - Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat erkannt, dass auch berufstätige Studierende an Universitäten alle studienrelevanten Aufwendungen steuerlich abschreiben können sollen, wie dies bei Fachhochschul-Studierende bereits der Fall ist. "Jetzt muss das Einkommensteuergesetz repariert werden", fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer die Regierungsparteien auf.

Jahrelang hat die Arbeiterkammer Oberösterreich kritisiert, dass berufstätige Uni-Studierende gegenüber Fachhochschul-Studierenden benachteiligt sind, weil letztere Aufwendungen für Bücher, Mauskripte, Fahrtkosten und ähnliches steuerlich abschreiben können, während Uni-Studierende dies nicht können. Dass seit Jahresbeginn zumindest die Studiengebühr abgesetzt werden kann, ist nach Ansicht der AK ein erster Schritt, aber bei weitem nicht ausreichend. Mit seiner Entscheidung hat der VfGH die AK-Kritik nun bestätigt.

Rund zwei Drittel der Studierenden sind während des Semesters berufstätig. An der Uni Linz liegt der Anteil der berufstätigen Studierenden traditionell sogar noch etwas höher. Rund 70 Prozent der 12.000 Studierenden sind hier berufstätig.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich fordert daher die Bundesregierung auf, umgehend für eine entsprechende Änderung des Einkommensteuergesetzes zu sorgen.

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