Finalbewerbe der 31. Militärweltmeisterschaften im Fallschirmspringen in Mautern und Krems/Donau

Österreichische Athleten im vorderen Drittel

Wien (BMLV) - Mautern/Donau (OTS) -Die 31.
Militärweltmeisterschaft im Fallschirmspringen, durchgeführt im Großraum Krems/Donau vom 09. bis 19. August, neigt sich ihrem Ende zu.
Die Finalergebnisse in den einzelnen Disziplinen werden für kommenden Dienstag bzw. Mittwoch erwartet. 35 Nationen mit mehr als 400 Athleten und Delegationsmitgliedern stellen ihre Leistungen im Rahmen dieser Weltmeisterschaft unter Beweis. Die österreichischen Athleten liegen im vorderen Drittel, Tendenz steigend.****

Die Weltmeisterschaft im Fallschirmspringen setzt sich aus 3 Disziplinen zusammen:

1. Figurenspringen:
Der Springer verlässt das Absetzflugzeug in einer Höhe von 2300 m über Grund. Nach Erreichung einer Freifallgeschwindigkeit von 350 km/h beginnt der Springer mit seinem vorgeschriebenen Programm aus horizontalen Kreisen und Saltos. Der Springer versucht seine Sequenz so schnell und exakt wie möglich auszuführen. Der Sprung wird mit einem Video festgehalten und das Programm von mehreren Schiedsrichtern ausgewertet. Der Wettbewerb besteht aus 8 Durchgängen.

2. Zielspringen:
Gesprungen wird aus einer Höhe von 800 bis 1000m Höhe über Grund. Dabei erreicht der Springer bis zur Öffnung des Schirmes eine Freifallgeschwindigkeit von ca. 150 km/h. Nach der Schirmöffnung steuert er seinen Fallschirm in einen Zielkreis, in dem sich eine Matte mit elektronischer Scheibe befindet. Der Durchmesser der Scheibe beträgt 16 cm. Der Springer versucht den Nullpunkt (3cm) dieser elektronischen Scheibe so exakt wie möglich zu treffen. Der erste Kontakt mit der Scheibe wird gewertet. Abweichungen vom Nullpunkt werden in Zentimetern gemessen. Bei Zielbewerben wie dieser Weltmeisterschaft (mind. 8 Durchgänge) bleiben erstklassige Zielspringer unter einer Gesamtentfernung von 5 cm vom Nullpunkt.

3. Relativspringen:
Relativspringen ist ein Mannschaftsbewerb. Die Mannschaft besteht aus 5 Fallschirmspringern. Einer der Fallschirmspringer trägt eine Helmkamera und filmt die anderen 4 Springer bei den vorgegebenen Figuren. Die Fallschirmspringer verlassen das Flugzeug etwa 3500m über Grund. Aus 30 möglichen Formationen werden mehrere Figuren ausgelost und die Fallschirmspringer versuchen innerhalb der vorgegebenen 35 Sekunden möglichst viele dieser ausgelosten Formationen einzunehmen.

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