Lehrlingsplattform www.mostjobs.at gut angelaufen

Prokop: Jede erfolgreiche Vermittlung zählt

St. Pölten (NÖI) - Toll angelaufen ist der Pilot einer Lehrlingsplattform www.mostjobs.at im Mostviertel. Unternehmen können durch die Initiative von LH-Stv. Liese Prokop kostenlos ihre freie Lehrstelle inserieren. Zur Zeit werden etwa 30 Lehrstellen in den unterschiedlichsten Branchen angeboten.****

Vor Schulschluss wurde die Plattform gemeinsam mit der Personalberatung Fabian gestartet, um einerseits Unternehmen zu helfen und andererseits Jugendlichen die bisher vergeblich eine Lehrstelle gesucht haben, eine Perspektive zu geben. Die Möglichkeit wurde von vielen Unternehmern in Anspruch genommen, einige haben ihre Lehrstellen bereits rasch besetzten können. Laufend werden neue ins Netz gestellt und nach der Besetzung wieder herausgenommen. Die Bedienung ist einfach, bei Bedarf hilft der Partner Personalberatung Fabian.

Für Prokop ist es eine ideale Schnittstelle: Jugendliche finden nicht sofort einen passenden Lehrplatz und Unternehmen nicht den geeigneten Lehrling. Ich freue mich, dass wir mit diesem Projekt bereits viele Kontakte schließen konnten, denn jede erfolgreiche Vermittlung zählt. Hans Fabian, er betreut die Plattform, zeigt sich durch das Interesse bestätigt: Das Echo zeigt, dass hier ein echter Nachholbedarf bestanden hat.

Gerade für Jugendliche ist der Berufseinstieg ein sehr prägender Moment. Für alle jene, die nicht sofort den Einstieg ins Berufsleben schaffen, helfen wir auch mit dem Lehrlingsauffangnetz, erläutert Prokop. Ab Oktober stehen wieder weitere 1300 Plätze zur Verfügung. Es bietet Jugendlichen ohne Lehrstelle zunächst eine Betreuung und Möglichkeit zur beruflichen Orientierung. Dabei werden auch die Qualitäten und jeweiligen Jobaussichten analysiert. Dies sei ein wichtiger Aspekt, so Prokop, denn was nützt die beste Ausbildung, wenn dafür kein adäquater Arbeitsplatz vorhanden ist. Nach Auswahl der Lehrgänge, beginnt dann die Ausbildung, die bis zu zwölf Monate dauern kann. Bei Übertritt in ein Lehrverhältnis den Betrieb kann diese Zeit auf die Lehrzeit angerechnet werden. Somit hat der Jugendliche den Vorteil, dass er keine wertvolle Zeit verliert, unterstreicht Prokop. Insgesamt seien es 8 von 10 Jugendlichen, die so einen festen Job fänden. Die Ausbildungslehrgänge erfolgen über regionale Trägerorganisationen wie Bfi oder WIFI und werden vom Land NÖ, Bund und dem AMS gefördert.

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