Ambrozy fordert spürbare Entlastung der Kärntner AutofaherInnen

Ambrozy: Ich bleibe dabei, dass die schwarz-blaue Regierung die Mineralölsteuererhöhung zurücknehmen muss

Klagenfurt (SP-KTN) - Als "besorgniserregend" bezeichnet der Landesparteivorsitzende der Kärntner Sozialdemokraten, LHStv. Peter Ambrozy, am Sonntag die anhaltende Mehrbelastung für Autofahrerinnen und Autofahrer. "Ich bleibe dabei, dass wir umgehend billigeres Benzin, eine spürbare Anhebung der Pendlerpauschale und eine deutliche Erhöhung des Kilometergeldes für beruflich veranlasste Autofahrten benötigen", sagt der Kärntner SP-Chef. Bisher habe es zwar viel Lärm in der Öffentlichkeit um die Teuerungen für Autofahrerinnen und Autofahrer gegeben, Lösungen lasse die Bundesregierung aber weiterhin vermissen. Es dränge sich neuerlich der Verdacht auf, dass Schüssel und CO die Sorgen der Kärntner Autofahrerinnen und Autofahrer einfach nicht verstehen.

Angesichts der historisch hohen Spritpreise bekräftigte Ambrozy die Notwendigkeit, die zu Jahresbeginn durch die schwarz-blaue Bundesregierung erhöhte Mineralölsteuer (MöSt) wieder zurückzunehmen. "Konkret fordert Ambrozy auch eine Erhöhung des Kilometergeldes auf 40,5 Cent pro Liter und eine weitere Anhebung der Pendler-Pauschale um mindestens 15 Prozent.

Ambrozy: "Die Teuerungen beim Benzin treffen vor allem jene Menschen, die beruflich vom Auto abhängig sind, also besonders die Pendler im ländlichen Raum. Mit den längst überfälligen Erhöhungen beim Kilometergeld und bei der Pendlerpauschale würde den Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmern nur ein Teil der ihnen abverlangten zusätzlichen Steuern und Abgaben rückerstattet werden."

Zur Finanzierung dieser Erhöhungen hätte der Finanzminister genug Spielraum. "Grasser kassiert bei den enormen Benzinpreisen kräftig mit. Allein im ersten Halbjahr konnte sich der Finanzminister durch die Treibstoff-Preistreiberei 63 Millionen Euro auf Grund der zusätzlichen Steuereinnahmen sichern", so Ambrozy abschließend. (Schluss)

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