Gemeinsamer Kampf gegen schädliches OZON

Sobotka: "Jeder kann Beitrag im Kampf gegen Ozon leisten!"

St. Pölten (NÖI) - Als "Oben nützlich - unten schädlich", beschreibt Umweltlandesrat Wolfgang Sobotka die mit dem Sommerwetter steigende Ozonbelastung. Niederösterreich informiert mit einem neuen Folder über die Gefahren von Ozon, die Möglichkeiten sich dagegen zu schützen und das gültige Ozongesetz. "Ozon. Was Sie darüber wissen sollten." So heißt der neue Folder, der vom Amt der NÖ Landesregierung herausgegeben wurde und gratis erhältlich ist.

Die neueste Studie "Ozonbelastung und mögliche Maßnahmen zur Ozonreduktion" (2004) der Bundesländer Niederösterreich, Wien und Burgenland hat ergeben, dass Ozon ein gesamteuropäisches Problem ist. Die Ozonkonzentration in Niederösterreich wird in erster Linie durch Schadstoffimporte aus dem benachbarten Ausland hervorgerufen", betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Nur gesamteuropäische Maßnahmen könnten zur nachhaltigen Ozonsenkung beitragen. Sobotka:
"Niederösterreich setzt auf langfristige Maßnahmen. Mehr als 225 Gemeinden beteiligen sich bereits an der Klimabündnisaktion. Wir wollen mit gezielten Maßnahmen dazu beitragen, die Ozonkonzentration zu verringern."

"Ozon kann man jedoch vermeiden und verringern", so Sobotka bei der Vorstellung des neuen Ozon-Folders, das an den Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften und Schulen aufliegt.

"Die Verursacher der Ozonvorläufersubstanzen sind hauptsächlich der Kfz-Verkehr, die Industrie, aber auch die Privathaushalte. Daher kann jeder mithelfen, Ozon zu vermeiden. Schon kleine Schritte bringen deutliche Verbesserungen, auf die wir in unserer Informationsbroschüre hinweisen möchten", erklärt Sobotka.

Niederösterreich hat im Klimaschutz bereits sehr viel erreicht. Mit mehr als 225 Klimabündnisgemeinden, der NÖ Ökowohnbauförderung, Aktionen wie "Ich fahre spritsparend", mehr als 170 Biomasseanlagen und Österreichs meisten Windrädern ist es Niederösterreich als einziges Bundesland gelungen den CO2 Ausstoß stabil zu halten.

"Im Klimaschutz und im Kampf gegen Ozon kann jeder einen Beitrag leisten. Aber wir rufen nicht nur zur Mithilfe bei der Ozonvermeidung auf, wir informieren auch ständig über mögliche Belastungen. Niederösterreich verfügt über das größte, modernste und bestausgebaute Luftgütemessnetz Österreichs. Von den 38 Messstellen werden Ozonwerte automatisch an die Zentrale weitergeleitet, wo eine permanente Grenzwertüberwachung und Messwertkontrolle erfolgt", so Sobotka.

Aktuelle Messwerte sind am NÖ Luftgütetelefon 02742/9005-11000 und auch im Internet unter www.noel.gv.at/Umwelt/Luft.htm abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0004