SP-Haider: Nicht einmal ÖVP-Wähler stehen hinter ungerechter Pensionsreform!

Neue Umfragedaten bestätigen SPÖ-Kurs für gerechte Reformen

Linz (OTS) - LH-Stv. Erich Haider sieht sich durch die jüngste,
von der SPÖ Oberösterreich in Auftrag gegebene Studie durch das Institut Jaksch und Partner in seiner Ablehnung der Pensionsreform sowie des vorliegenden Harmonisierungsvorschlages der schwarz-blauen Bundesregierung bestätigt. In der zwischen 29. Juli und 3. August durchgeführten Umfrage halten rund 55% die Pensionsreform wenig bis nicht sinnvoll halten. Interessantes Detail: Auch knapp die Hälfte all jener, die bei der letzten Landtagswahl ÖVP gewählt haben und mehr als die Hälfte der FPÖ-Wähler lehnen die Reform ab. Bei den Grün-Wählern liegt die Zustimmung sogar bei nur rund 20%. Zwei Drittel wollen, dass über eine Entschärfung diskutiert wird.

"Der neoliberale Kurs der ÖVP wird derzeit im Bund mit der FPÖ, im Land mit den Grünen umgesetzt. Die einzige Alternative ist die Sozialdemokratie, die sich für eine sozial gerechte, zukunftsorientierte und chancenreiche Politik einsetzt. Für mich sind diese jüngsten Umfragedaten ein klarer Auftrag, unseren Kampf für eine faire Pensionsreform fortzusetzen", will Erich Haider den Kaputtspar- und Kürzungskurs auf Landes- wie auf Bundesebene auch in Zukunft nicht mittragen.

Die derzeitige Durchschnittspension im ASVG liegt bei 781 Euro brutto im Monat. Die nun drohenden weiteren Kürzungen lassen die durchschnittliche Pensionshöhe an die Armutsgrenze rutschen, vielen PensionistInnen droht die Altersarmut. Die bereits jetzt deutlich niedrigeren Frauenpensionen kommen im Zuge der Harmonisierungspläne weiter unter Druck. Neue unzumutbare Grausamkeiten drohen auch den Schwerarbeitern. Die von der Bundesregierung vorgestellte Schwerarbeiterreglung beschert ihnen Verluste von mindestens 20% und all jene, die bereits in Pension sind, verlieren die gerechte Wertsicherung und den Anteil an der Wohlstandsvermehrung. Da mit dieser ungerechten und unmenschlichen Harmonisierungsfarce die Ziele des Volksbegehrens und seiner 627.000 UnterzeichnerInnen sowie der vielen Sympathisanten klar verfehlt werden, erneuert Erich Haider seine Forderung nach ernsthaften Verhandlungen über eine Rücknahme der ungerechten Pensionsreform 2003.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Pressereferat
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40003