Kranzl: Gefährdete Schulstandorte können nur durch Sprengeländerung langfristig und rechtlich abgesichert werden

Im NÖN Sommergespräch bezeichnet LH Pröll die Schulsprengeländerung als "Flickwerk"

St. Pölten (SPI) - "Wenn Landeshauptmann Erwin Pröll die Schulsprengeländerung zur Absicherung der Schulstandorte als Flickwerk bezeichnet, so unterstellt er dies auch indirekt seinem Klubobmann Klaus Schneeberger und dem Amtsführenden Landesschulratspräsidenten Adolf Stricker, mit denen die gesamte Vorgangsweise abgestimmt war", so Pflichtschul-Landesrätin Christa Kranzl zu den Aussagen von LH Pröll in der letzten NÖN Ausgabe im Sommergespräch.****

24 Gemeinden in Niederösterreich haben im Vorjahr um Sprengeländerung angesucht, um Ihre Schulstandorte langfristig abzusichern. Gemeinsam mit den beiden Landtagsklubs von ÖVP und SPÖ sowie dem Landesschulrat hat man sich auf 16 Sprengeländerungen geeinigt, die im Juni einer Beschlussfassung der Landesregierung zugeführt werden sollten. Die ÖVP hat diesen Antrag rückstellen lassen und um weitere Gespräche mit Experten ersucht.

"A la Long gesehen ist die Sprengeländerung die einzige rechtliche und dauerhafte Absicherung dieser Schulstandorte. Bis jetzt - 3 Wochen vor Schulbeginn - ist von der ÖVP kein einziger anders lautender Vorschlag gekommen, wie Sie die gefährdeten Schulstandorte aufrechterhalten wollen. Nur immer wieder zu sagen Schulen dürfen nicht zugesperrt werden ohne Bereitschaft auch rechtlich haltbare Beschlüsse zu fassen, ist zu wenig. Überdies verfügen die Betreffenden Schulstandorte über die gesetzlich notwendigen", so Pflichtschul - Landesrätin Christa Kranzl. (Schluss) as

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