AK will von EU Vorrang für Beschäftigung und Nachhaltigkeit

Wien (OTS) - Die EU-Kommission muss in ihrer künftigen Arbeit
klare Prioritäten für Beschäftigung und Nachhaltigkeit setzen, fordert die AK. Nach der gestern vorgestellten Zuständigkeit der KommissarInnen zeigt sich, dass EU-Präsident Barroso Wirtschaftspolitik und Außenpolitik der EU für besonders wichtig hält. Sechs KommissarInnen, die sich vorwiegend um Wirtschaftsthemen kümmern, steht nur ein Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit gegenüber. Die AK fordert vom Europäischen Parlament, dass ja der neuen Kommission zustimmen muss, dass die Themen Beschäftigung und Nachhaltigkeit klar eingefordert werden. Positiv aus Sicht der AK ist zu bewerten, dass der Präsident die Erreichung der Lissabonziele zur Chefsache erklärt hat und dazu eine eigene Gruppe eingesetzt hat. Darin müssen aber jedenfalls die Kommissare für Beschäftigung und Umwelt vertreten sein, die in der Information der Kommission bis jetzt nicht als Mitglieder der Lissabon-Gruppe aufscheinen.

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