Prokop: Aktion "Job konkret" läuft weiter auf Hochtouren

900 arbeitslose Menschen finden sicheren Job

St. Pölten (NÖI) - Die Aktion "Job konkret" als Schnittstelle zwischen arbeitlosen Menschen und Betrieben, die einen speziellen Mitarbeiter suchen, läuft weiter auf Hochtouren. Mittlerweile haben bereits 900 Menschen erfolgreich einen Arbeitsplatz gefunden oder befinden sich mitten in der Ausbildung, berichtet LH-Stv. Liese Prokop. Erfreulich sei auch, dass immer mehr Unternehmer dieses Angebot nutzen, mittlerweile gäbe es mehr als 460 zufriedene Betriebe, so Prokop.

Anlass war die oft groteske Situation, dass arbeitlose Menschen keinen Job finden, Unternehmer aber gleichzeitig klagen, am Markt vergeblich einen geeigneten Mitarbeiter zu suchen. "Job konkret" wurde initiiert vom Land NÖ und LH-Stv. Liese Prokop mit seinen Partnern im Beschäftigungspakt.

Im ersten Schritt erfolgt die Suche nach einem geeigneten arbeitsuchenden Mitarbeiter bei den 4 regionalen NÖ Trägerorganisationen oder dem AMS NÖ. Ist ein arbeitsloser Mann oder Frau an diesem Job interessiert und entspricht er den Vorstellungen des Betriebes, wird gemeinsam im 2. Schritt ein Bildungsplan erstellt. Darin werden Ziele beschrieben, welche Fähigkeiten und Kompetenzen der Teilnehmer in der Ausbildung erwerben soll. Der Ausbildungsplan versteht sich als Vertrag zwischen dem Betrieb, dem arbeitslosen Teilnehmer und der Trägerorganisation und wird maßgeschneidert für jeden Arbeitsplatz angepasst. Die Ausbildung erfolgt im Betrieb selbst aber auch extern, erläutert Prokop. Nach Ablauf werde der Mitarbeiter in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis übernommen, was letztlich das angestrebte Ziel sei.

Job konkret steht allen Unternehmen mit Sitz bzw. Betriebsstätte in Niederösterreich unabhängig von Wirtschaftsbereich und Größe zur Verfügung. Die Pilotphase hat gezeigt, dass dieses Angebot speziell für Klein- und Mittelbetriebe passend ist, da der Betrieb in hohem Maß von den Ausbildungskosten entlastet wird. Im Schnitt dauert die Ausbildung 7 - 12 Monate, wobei der Teilnehmer eine Auslastung wie im angestrebten Dienstverhältnis vorfindet. Während der Ausbildung erhält der Teilnehmer Stiftungsarbeitslosengeld. Die Ausbildungskosten werden zu 45% von öffentlichen Fördergebern und zu 55% von den Betrieben getragen. Das erfreuliche daran sei "dass wir eine 88%-ige Erfolgsquote haben", bilanziert Prokop. In der Aktion Job konkret gehe es letztendlich darum, sich konkret um einen bestimmten Arbeitsplatz zu bemühen. Und der bisherige Erfolg hat vor allem eines gezeigt: "Geld, das wir für job konkret in die Hand nehmen, kommt direkt zu den Menschen und den Betrieben", fasst Prokop zusammen.

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