Pfeffer zu Familienhospizkarenz-Daten für Burgenland: Statt Null derzeit 7 Personen freigestellt, im Vorjahr 19

Forderung nach Karenzgeld für Angehörigen-Pflege

Wien (SK) "Im Burgenland sind derzeit laut Auskunft der Burgenländischen Gebietskrankenkasse sieben Personen zur Pflege freigestellt, im Vorjahr waren es 19", korrigierte SPÖ-Abgeordnete Katharina Pfeffer die von "Ö1" recherchierten Daten, bei denen das Burgenland bei der Inanspruchnahme der Familienhospizkarenz überhaupt nicht aufgeschienen ist. Auch wenn das Burgenland im Vergleich zu anderen Bundesländern ganz gut da steht, sind die Zahlen dürftig, und es bleibt bei der Forderung nach einer finanziellen Absicherung während der Pflegezeit", betonte Pfeffer. ****

"Damit wäre vielen Familien - und hier insbesondere den Frauen, die zumeist ihre Angehörigen pflegen - geholfen, sich für die Hospizkarenz zu entscheiden. Obwohl dieses Thema in unserer Gesellschaft ein Tabu ist, wünschen sich viele Menschen, ihren letzten Lebensabschnitt im Kreise ihrer Familie verbringen zu können", so die Abgeordnete.

Pfeffer fragt sich, warum es der Regierung so schwer falle, dieses Gesetz so zu ändern, wie es die SPÖ schon von Beginn an wollte, nämlich Angehörigen in der Pflegezeit ein Karenzgeld zu zahlen. "Trotz schlechtem Gewissen können es sich bei der jetzigen Regelung nur wenige leisten, sich zur Betreuung eines pflegebedürftigen und schwerkranken Angehörigen für maximal ein halbes Jahr von der Arbeit freistellen zu lassen und auf ihr Einkommen verzichten", betonte die SPÖ-Abgeordnete. Es dürfe nicht am Geld liegen, ob Menschen in der letzten Phase ihres Lebens von ihrer Familie betreut werden oder nicht, schloss Pfeffer. (Schluss) ns/mm

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