Bayr: Bartensteins Politik ist Katastrophe für die Umwelt

Wien (SK) Scharfe Kritik am Vorschlag des
Wirtschaftsministers Bartenstein zur Novelle des Ökostromgesetzes übte die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ, Petra Bayr, im Rahmen der Ökostaffel 2004 am Donnerstag. Neben Bayr nahmen der Bezirksvorsteher-Stellvertreter für Mariahilf Peter Chlup (SPÖ), sowie der Bezirksvorsteher des 7. Bezirks Thomas Blimlinger und Christoph Chorherr von den Grünen teil. ****

Die Ökostaffel findet heuer zum vierten Mal statt und setzt sich besonders für den Klimaschutz und fair gehandelte Produkte ein. Bayr unterstrich in diesem Zusammenhang vor allem die Wichtigkeit, "faire" Produkte zu kaufen. Diese Möglichkeit beschränke sich aber mittlerweile nicht nur auf Kaffee und Schokolade, sondern betreffe eine breite Palette von Lebensmitteln und auch Kleidung. "Es ist wichtig, dass man im Geschäft nachfragt unter welchen Arbeitsbedingungen die Dinge hergestellt werden", wies Bayr auf die Macht jedes einzelnen Konsumenten hin.

Im Parlament habe man durchgesetzt, dass fair gehandelter Kaffee und Tee verwendet würden, hielt Bayr fest. "Eine Katastrophe" sei die vorgeschlagene Novelle des Ökostromgesetzes von Wirtschaftsminister Bartenstein. "Offenbar vergisst Bartenstein, dass er einmal Umweltminister war", so Bayr.

Die Vorstandsvorsitzende von Fairtrade, Traude Novy, hielt fest, wie wichtig es gerade auch für den Aufbau einer nachhaltigen Form der weltweiten Landwirtschaft sei, dass über fair gehandelte Produkte aufgeklärt werde und diese auch gekauft werden. "Aufgeklärte Konsumenten sind wichtig", so Novy abschließend. (Schluss) js

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