Kranzl: Ärger im Urlaub - Was kann man tun?

Konkrete Anhaltspunkte zur (Reise-)Preisminderung bietet die sog Frankfurter Tabelle

St. Pölten (SPI) - Als zuständiges Regierungsmitglied der NÖ Landesregierung für Konsumentenschutz empfehle ich allen Personen, die Urlaubsreisen gebucht haben und am Urlaubsort Mängel vorfanden, sich an der "Frankfurter Tabelle" zu orientieren. Gewährleistungsansprüche müssen binnen 2 Jahren und Schadenersatzansprüche binnen 3 Jahren ab Rückkehr des Urlaubes gerichtlich geltend gemacht werden.****

Die sog Prospektwahrheit besagt, dass die im Prospekt zugesicherten Eigenschaften einer Pauschalreise für den Veranstalter verbindlich sind. Unabhängig vom Verschulden muss der Reiseveranstalter für diese im Prospekt versprochenen Leistungen einstehen. Fotos, Videoaufzeichnungen, Handynummern, E-Mail Adressen, vor allem schriftliche Bestätigungen der Reiseleitung dienen der Beweissicherung im Ernstfall. Bis zu 50% Ihrer Reisekosten können Sie einfordern etwa bei Feuchtigkeitsschäden, Rissen und Ungeziefer, bis zu 25% bei Abweichung vom gebuchten Objekt.

"Als Konsumentenschutz - Landesrätin mache ich darauf aufmerksam, dass die Frankfurter Tabelle jederzeit auf der Konsumentenschutzhomepage der NÖ Landesregierung www.noel.gv.at/konsumentschutz zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Verein Pro Konsument hinweisen, der allen geschädigten Konsumenten mit fachlichem Rat bei der Durchsetzung Ihrer Regressansprüche unterstützend zur Seite steht", so Konsumentenschutz - Landesrätin Christa Kranzl. (Schluss) as

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Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
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