Lehrlinge - Appell der Kärntner SPÖ an Unternehmen

Würschl: Herr Minister Bartenstein! Jeder Tag ohne aktive Beschäftigungspolitik ist ein verlorener Tag!

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik an der Lehrlings- und Arbeitsmarktpolitik der schwarz-blauen Bundesregierung übt der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl. "Diese Bundesregierung schläft in Sachen Arbeitsmarkt- und Lehrlingspolitik, vergibt damit wertvolle Zukunftschancen für die Österreicherinnen und Österreicher und gefährdet die Existenz vieler fleißiger Menschen", so Würschl. Er richtete auch einen Appell an die Unternehmerinnen und Unternehmer. "Wenn diese Bundesregierung nicht in der Lage ist, erfolgreiche und zukunftsweisende Lehrlingspolitik zu betreiben, dann appelliere ich an die engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer verstärkt Schulabgänger aufzunehmen."

Die Auswirkungen der verfehlten Lehrlingspolitik der schwarz-blauen Bundesregierung auf Kärnten sind dramatisch: "Trotz erfolgreichem Engagement der SPÖ-FPÖ-Regierung in Kärnten, sind immer noch über 2000 Kärntnerinnen und Kärntner bis zum 25. Lebensjahr arbeitslos, über 700 Schulabgänger finden keine Lehrstelle, dieses Faktum geht eindeutig auf das Konto der Bundesregierung", sagt Würschl und fordert von Minister Bartenstein endlich einen konkreten und nachvollziehbaren Beschäftigungsplan. "Statt sich zu überlegen, wie man die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter beschneiden könnte und über die Ausweitung der Arbeitszeiten zu grübeln, sollte Bartenstein sich endlich Impulse für den Arbeitsmarkt einfallen lassen", fordert Würschl von der Bundesregierung auch ein Ende der Attacken auf die arbeitende Bevölkerung.

Die ÖVP setzt ihre Beschwichtigungspolitik in Sachen Arbeitslosigkeit auf Bundesebene fort. Nach wie vor gibt es jedoch keinen Grund zur Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt: Noch immer sind mehr als 200.000 Österreicherinnen und Österreicher arbeitslos. Dieses Faktum ist erneut ein Armutszeugnis für die konservative Arbeitsmarktpolitik der schwarz-blauen Bundesregierung. "Jeder Arbeitslose oder Jugendliche ohne Ausbildungsplatz ist nicht nur ein dramatisches Signal, sondern einer zu viel. Jeder Tag ohne aktive Beschäftigungspolitik ist ein verlorener Tag", drängt Würschl die schwarz-blaue Bundesregierung erneut auf Aktivitäten und positive Impulse in der Beschäftigungspolitik.

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