- 12.08.2004, 10:16:38
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AKS: Weg mit der Großschreibung!
AKS fordert tiefgreifende Reform der Rechtschreibung
Wien (SK) Die momentane Debatte zwischen Verfechtern der neuen und
der alten Rechtschreibung geht für die AKS nicht weit genug: "Ziel
der neuen Rechtschreibung war es, zu vereinfachen. Gelungen ist das
nur ansatzweise", begründet Kim Kadlec, Bundesvorsitzende der AKS
(Aktion kritischer SchülerInnen), ihre Forderung nach einer neuen
Reform. ****
"Die Schriftsprache muss der gesprochenen Sprache angepasst werden",
ist Kadlec überzeugt. Nur so könne eine wirkliche Vereinfachung
erreicht werden. "Die Großschreibung sollte generell abgeschafft
werden", so Kadlec. Ausgenommen sollten nur Satzanfang und Eigennamen
sein. Weiters schlägt die Schülervertreterin vor, stummes h und
scharfes S zu streichen. "Beide Buchstaben verwirren nur unnötig".
Auch die Beistrichsetzung sei auf ein Minimales zu begrenzen.
Abschließend verweist Kadlec noch auf das kleine rote
SchülerInnenbuch, das von der AKS neu aufgelegt wurde: "In diesem
kann genauer nachgelesen werden, warum eine tiefgreifende Reform
notwendig ist. Geschrieben wurde es 1969." (Schluss) ps/mm
Kleine rote SchülerInnebücher auf Anfrage.
Rückfragehinweis: Kim Kadlec, 0699/11408142
OTS0072 2004-08-12/10:16
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