AKS: Weg mit der Großschreibung!

AKS fordert tiefgreifende Reform der Rechtschreibung

Wien (SK) Die momentane Debatte zwischen Verfechtern der neuen und der alten Rechtschreibung geht für die AKS nicht weit genug: "Ziel der neuen Rechtschreibung war es, zu vereinfachen. Gelungen ist das nur ansatzweise", begründet Kim Kadlec, Bundesvorsitzende der AKS (Aktion kritischer SchülerInnen), ihre Forderung nach einer neuen Reform. ****

"Die Schriftsprache muss der gesprochenen Sprache angepasst werden", ist Kadlec überzeugt. Nur so könne eine wirkliche Vereinfachung erreicht werden. "Die Großschreibung sollte generell abgeschafft werden", so Kadlec. Ausgenommen sollten nur Satzanfang und Eigennamen sein. Weiters schlägt die Schülervertreterin vor, stummes h und scharfes S zu streichen. "Beide Buchstaben verwirren nur unnötig". Auch die Beistrichsetzung sei auf ein Minimales zu begrenzen.

Abschließend verweist Kadlec noch auf das kleine rote SchülerInnenbuch, das von der AKS neu aufgelegt wurde: "In diesem kann genauer nachgelesen werden, warum eine tiefgreifende Reform notwendig ist. Geschrieben wurde es 1969." (Schluss) ps/mm

Kleine rote SchülerInnebücher auf Anfrage.

Rückfragehinweis: Kim Kadlec, 0699/11408142

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