SPÖ Abgeordnete gegen Koralmtunnel

Strutz: Ambrozy soll Genossen auf Linie bringen

Klagenfurt (OTS) - 2004-08-12 (fpd) Das kärntenfeindliche Agieren einzelner SPÖ-Nationalratsabgeordneter habe ein unerträgliches Maß erreicht. Immer wieder treten Sozialdemokraten auf Bundesebene gegen wichtige Projekte auf, die Kärnten Arbeitsplätze sichern und die Wirtschaft ankurbeln.
Als jüngstes Beispiel nannte Strutz heute die Aussagen des SPÖ Verkehrssprechers Eder, der den Koralmtunnel als "falsche Entscheidung und Milliarden-Verschwendung" bezeichnete (Zitat APA OTS0053 vom 11 08 2004).

In diesem Zusammenhang fordert der Freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz heute SPÖ-Chef Peter Ambrozy auf, seine Genossen auf Linie zu bringen: "Es ist die Verpflichtung des Kärntner SPÖ-Chefs mit seinen kärntenfeindlichen Parteifreunden in Wien zu reden und sie von der Unrichtigkeit ihrer Aussagen und ihres politischen Verhaltens zu überzeugen". Der Koralmtunnel sei ein Jahrhundertprojekt für Kärnten, welches tausende Arbeitsplätze sichert und der größte Wirtschaftmotor, insbesondere für die strukturschwache Region des Lavanttales, sei.

Die FPÖ beharre weiterhin auf der raschen Umsetzung des Koralmbahnprojektes und wird dies auch trotz Widerstand der SPÖ auf Bundesebene durchziehen.
Strutz erinnerte daran, dass auch der SPÖ-Rechnungshofsprecher Kräuter durch eine verlangte Rechnungshofprüfung der KELAG - einem Vorzeigeunternehmen Kärntens - Schwierigkeiten bereiten wolle. Ambrozy müsse daher einmal mit den kärntenfeindlichen Genossen auf Bundesebene Klartext sprechen und sie darauf hinweisen, dass ihr Verhalten Kärnten schade - einem Bundesland das wirtschaftlich aufblüht und zu einem der erfolgreichsten Regionen gehöre.

"Letztendlich ist das Verhalten der SPÖ-Nationalräte auch gegen die SPÖ Kärnten gerichtet, die mit den Freiheitlichen in einer erfolgreichen Koalition für unser Bundesland arbeiten. Deshalb hat der SPÖ-Chef akuten Handlungsbedarf", schloss Strutz heute.

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