ARBÖ: Freitag, der 13. - Kein Grund zur Panik

Kein Unfallanstieg an solchen Tagen - Wegen Megastaus ist aber höchste Vorsicht geboten

Wien (OTS) - Wegen der zu erwartenden Mega-Staus ist morgen, Freitag, auf den Straßen höchste Vorsicht geboten. Es gibt aber keinen Grund zur Panik, nur weil der Freitag auf einen dreizehnten fällt, stellt der ARBÖ fest. Laut Statistik Austria sind in den letzten fünf Jahren an solchen schicksalsbehafteten Freitagen nicht mehr Unfälle passiert als an sonstigen Freitagen.

So haben sich vor genau fünf Jahren, am Freitag, den 13. August 1999, 131 Unfälle ereignet, die drei Menschenleben und 169 Verletzte forderte. An allen anderen Freitagen desselben Monats gab es mehr Unfälle (174 am Freitag, 6. August, 145 am Freitag 20. August und 146 am Freitag 28. August), mit noch mehr Verletzten (220 bzw. 196 und 187) und gleichviel bzw. noch mehr Todesopfern (4 Tote, 3 bzw. 4). In der Regel fallen höchstens zwei Dreizehnte auf einen Freitag, aber mindestens einer pro Jahr. In den letzten fünf Jahren gab es insgesamt 10 Freitage, die auf den dreizehnten Tag des Monats fielen. Generell sind Freitage starke Unfalltage, insbesondere in den Sommermonaten.

Das kommende Wochenende ist, wie der ARBÖ schon prognostizierte, ein überaus stauträchtiges. Der "Ferragosto" in Italien, der Formel 1-Grand-Prix in Budapest und das Ferien-Ende in vier deutschen Bundesländern - darunter im bevölkerungsreichen Niedersachsen - in der Schweiz und Liechtenstein sowie in Teilen Hollands verwandeln Österreichs Transitrouten voraussichtlich wieder zu einer einzigen Stauzone, auf der die Strecke Villach-München leicht zu einer Tagesreise werden kann.

Nicht nur auf den üblichen Transitrouten im Westen des Landes ist mit Megastaus zu rechnen - mit Blockabfertigungen bei Katschberg- und Tauerntunnel und Stop-and-go-Verkehr auf der Tauern-(A 10), Brenner-(A13) und, Inntalautobahn (A12) sowie auf der Fernpass-Bundesstraße (B179) - sondern - gerade auch am Freitag -auch mit Verzögerung in den Stadtgebieten Wien, Linz und Graz.

Enorme Wartezeiten an den Grenzübergängen Nickelsdorf, Klingenbach und Heiligenkreuz sind vorprogrammiert, wenn sich die zahlreichen Grand-Prix-Fans aus Deutschland, Italien und Österreich nach Ungarn aufmachen. Mit ausgedehnten Staus ist auch in den beliebten adriatischen Ferienorten in Italien zu rechnen, wo das ganze Land in den "Ferragosto" abtaucht.

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