AK fordert: Sofort runter mit den Eurosuper- und Dieselpreisen!

Eurosuper muss um mindestens zwei Cent, Diesel um mindestens ein Cent sinken

Wien (OTS) - "Die Preise für Eurosuper müssen um mindestens zwei Cent und für Diesel um mindestens ein Cent sinken", fordert AK Energieexpertin Gunda Kirchner. Die aktuelle Preismeldung zeigt: Die Mineralölfirmen haben die österreichischen Nettopreise wieder in die Höhe geschraubt. "Es ist unakzeptabel, dass die Preise in Österreich steigen, obwohl die Produktennotierungen für Eurosuper gesunken sind," so Kirchner. Außerdem bleibt auch die AK Forderung an den Finanzminister aufrecht nach der längst überfälligen Erhöhung des Pendlerpauschales und Kilometergeldes.

Die aktuelle Preismeldung zeigt: Die Nettopreise für Eurosuper liegen um 3,1 Cent und für Diesel um 2,1 Cent über dem EU-Durchschnitt. Beim Spritpreisgipfel Ende April haben sich AK, Autofahrerclubs und Wirtschaftminister verständigt, dass der Abstand von zwei Cent über den EU-Durchschnitt als Nettopreisobergrenze gilt. "Seither haben die Mineralölfirmen bei Eurosuper zwölfmal die Obergrenze überschritten," so Kirchner.

Die AK bleibt auch bei ihrer Forderung an den Finanzminister: Er muss endlich das Pendlerpauschale um 30 Prozent und das Kilometergeld um 4,5 Cent anheben - das ist schon längst überfällig. Die Regierung hat das Pendlerpauschale im Juli zwar um 15 Prozent angehoben, aber das ist viel zu wenig und daher kein Ausgleich für die PendlerInnen. "Damit werden nicht einmal die Abgabenerhöhungen der Regierung bei Kfz-Steuer, Vignette und Mineralölsteuer abgedeckt, die für einen Pendler 160,80 Euro pro Jahr mehr ausmachen", kritisiert Kirchner. Die 15prozentige Erhöhung des kleinen Pendlerpauschales (40 bis 60 Kilometer) macht 115,20 Euro aus. Das Geld für eine Erhöhung des Pendlerpauschales und Kilometergeldes ist da. Immerhin kassiert der Finanzminister aus der angehobenen Mineralölsteuer und der durch die Benzinpreise erhöhten Mehrwertsteuer rund 200 Mio Euro mehr im Jahr.

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