Kukacka: Bedaure, dass Lauda nicht mehr als Aufsichtsrat zur Verfügung steht!

Gewerkschaft-Kritik ist Hohn

Wien, 11.08.2004 (OTS) - Verkehrsstaatssekretär Kukacka bedauerte heute, Mittwoch, das Ausscheiden von Niki Lauda aus dem Aufsichtsrat der ÖBB. Er habe sich erwartet, dass Niki Lauda den ÖBB mit seinen Erfahrungen als Unternehmer und seinem unkonventionellen Zugang zu den Problemen des Unternehmens länger zur Verfügung stehen würde. ****

Zurückweisen wolle er den im NEWS geäußerten Verdacht, dass anhaltende politische Interventionen ausschlaggebend für das Ausscheiden Laudas seien. Gerade die ÖVP sei in der Regierung angetreten, die Entpolitisierung bei den ÖBB durchzusetzen, sie aus dem Einflussbereich der Politik herauszuführen und sie zu einem normalen, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführten Unternehmen zu machen. An dieser grundsätzlichen Linie werde sich nichts ändern.

Ein Hohn sei in diesem Zusammenhang die Kritik von ÖBB-Gewerkschaftsvorsitzenden Wilhelm Haberzettl, dass "der politische Einfluss bei den ÖBB ein unerträgliches Ausmaß erreicht habe". Schließlich sei es die sozialistische Gewerkschaft selber gewesen, die jahrzehntelang massiven parteipolitischen Einfluss auf das Unternehmen und die Mitarbeiter, sowie die Vorstände ausgeübt habe. Jeder wisse, dass ohne dem Sanktus der sozialistischen Gewerkschaft in den ÖBB in der Vergangenheit überhaupt nichts gegangen sei, schloss Kukacka.

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