Leitl: "Last Call" für Polen - ausgezeichnete Chancen jetzt nutzen!

Geschäftschancen für österreichische Unternehmen in fast allen Branchen - Polen ist größtes Erweiterungsland und verfügt über schnellst wachsende Wirtschaft Europas

Wien (PWK537) - Einen "letzten Aufruf" für geschäftliche Engagements in Polen startet der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, an die österreichischen Unternehmen. Sein Resümee nach einem 2-tägigen Polen-Besuch: "Nutzen wir die Chancen auf dem letzten großen Markt eines Erweiterungslandes und jetzigen EU-Mitglieds! Die Möglichkeiten für Joint-ventures und Unternehmensübernahmen auf dem größten der 10 neuen EU-Staaten sind ausgesprochen günstig. Die Marktbearbeitung befindet sich in einer entscheidenden Phase, Geschäftschancen für unsere Betriebe bestehen in nahezu allen Branchenbereichen - und noch dazu in einem nahen und uns vertrauten Gebiet mit einem hohen Sympathie-Bonus für Österreich."

Im vergangenen Jahr konnte trotz angespannter weltwirtschaftlicher Entwicklung ein Exportvolumen von über 1,3 Mrd Euro (+2,6 %) eingefahren werden, womit Polen zu den Top-Handelspartnern Österreichs unter den neuen EU-Mitgliedstaaten zähle, weist Leitl auf die erfreuliche Entwicklung des österreichisch-polnischen Außenhandels hin, die sich auch 2004 fortsetzt. Bei den österreichischen Exporten nach Polen dominieren Maschinen und Apparate, gefolgt von elektrischen Maschinen sowie Papier und Pappe. Die österreichischen Importe aus Polen - vor allem Brennstoffe, Möbel und Zugmaschinen - stiegen 2003 um 5,8 % auf 980 Mio Euro.

Als spezielle Wachstumsbereiche, die vielfach noch unausgeschöpft sind und großes Potenzial bergen, führt Leitl z.B. Umwelttechnologie, Infrastruktur, Dienstleistungen, Verpackung, EDV und Telekommunikation, den Automobilsektor, Möbel sowie hochwertige Lebensmittel an. Für das laufende Jahr sind von der Außenhandelsstelle in Warschau zahlreiche KMU-Marktöffnungsevents, wie Weindegustationen, Lebensmittelpräsentationen, Gruppenausstellungen auf der Lebensmittelmesse IFE und der Umweltmesse POLEKO sowie eine Katalogausstellung auf der Verpackungsmesse TAROPACK geplant. Einen effizienten Markteinstieg bietet die Teilnahme an der Wirtschaftsmission nach Warschau und Krakau im Herbst. "Um auch das aufstrebende Südpolen zur Marktbearbeitung für österreichische Unternehmen besser zu erschließen, plant die WKÖ-Außenhandelsstelle auch ein eigenes Marketingbüro in Krakau zu eröffnen", berichtet Leitl.

"Besonders dynamisch verlief im vergangenen Jahr auch die Entwicklung der österreichischen Auslandsinvestitionen (FDI) in Polen", betont der Wirtschaftskammerpräsident. Die österreichischen Gesamtinvestitionen in Polen erreichten Mitte 2003 gemäß polnischer Statistik rund 1 Mrd USD. "Das tatsächliche österreichische Investitionsvolumen dürfte aber sogar rund doppelt so groß sein, da nur Investitionen über 1 Mio USD erfasst werden und Klein- und Mittelbetriebe im Regelfall ihr Engagement unter diesem Wert starten", ergänzt Rudolf Thaler, WKÖ-Handelsdelegierter in Warschau.

Die Wirtschaftsentwicklung in Polen befindet sich deutlich auf dem Wachstumspfad. Das BIP stieg 2003 um 3,6 % und wurde vor allem durch die seit längerem robuste Exportentwicklung getragen. Für heuer wird ein Wirtschaftswachstum von 5 % erwartet, was Polen zur am schnellsten wachsenden Wirtschaft in Europa machen würde. Neben dem Export sollen heuer öffentliche Ausgaben im Infrastrukturbereich und eine Zunahme des Privatkonsums Motoren des polnischen Wachstums sein. (Ne)

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