Rauch-Kallat fordert "Alkopop"-Verbot für unter Achtzehnjährige.

Ärzte warnen vor der "Einschleichwirkung" der trendigen Promille-Getränke. Handel verkauft neun Millionen Flaschen pro Jahr. Wien (OTS) - In einem Interview mit der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS unternimmt Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat einen einen neuen Vorstoß zur Eindämmung des Verkaufs der sogenannten "Alkopops" an Jugendliche. Dazu ihr Pressesprecher Christoph Hörhan: "Wir planen neben einer Sondersteuer jetzt auch die Einführung eines österreichweiten "Alkopop"-Verbots für Jugendliche unter 18 Jahren."

Bisher gilt lediglich in Tirol und der Steiermark ein solche Verbot, überall sonst können die verführerischen Mixgetränke schon ab 16 Jahren konsumiert werden.

Neben der Politik schlagen nun auch die Ärzte Alarm. Immer mehr und immer jüngere Jugendliche, so der Suchgiftexperte Michael Musalek, würden mit Folgeerscheinungen des Alkoholmissbrauchs in die Spitäler eingeliefert. Musalek im NEWS-Interview: "Die Auswirkungen reichen von leichten Kreislaufbeschwerden bis hin zum Herzstillstand."

Die Mediziner kritisieren auch, dass die "Alkopops" durch ihre bunte Gestaltung den Eindruck suggerieren, harmlose Mix-Getränke zu sein.

Der Handel verkauft in Österreich mittlerweile neun Millionen Flaschen "Alkopops" pro Jahr.

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