Sacher: Preiserhöhung bei Zeitkarten ist falsches Signal

Pendler werden weiter belastet - Bahn wird zunehmend unattraktiv

St. Pölten (SPI) - Rund 30% wurden Fahrkarten der ÖBB in den letzten 4 Jahren teurer. Ab September werden nun die Wochen-, Monats-, und Jahreskarten der Bahn erneut um 5% bis 8% teurer. "Das ist ein völlig falsches Signal im öffentlichen Verkehr. Eine Verbesserung der finanziellen Situation der Bahn kann man nur durch eine Verbesserung des Angebots und dadurch mehr und zufriedenere Kunden erreichen, sicher aber nicht durch ständig steigende Fahrpreise. Man darf sich angesichts dieser Preisentwicklung nicht wundern, wenn viele Pendler die Bahn nicht als attraktives Verkehrsmittel betrachten", kritisiert der Verkehrssprecher der SPNÖ, LTPräs. LAbg. Ewald Sacher die erneute Verteuerung der Zeitkarten im Verkehrsverbund Ost (Wien, Niederösterreich, Burgenland).****

"Anstatt die Preise ständig zu erhöhen und damit auch die treuesten Bahnfahrer zu vergraulen, sollte man besser darauf achten, dass modernes Wagenmaterial zur Verfügung steht, die Fahrpläne attraktiv und den Arbeitszeiten angepasst sind, die Bahnhöfe ansprechend gestaltet werden und wichtige Verbindungen, etwa auch zu den neuen EU-Nachbarn ausgebaut werden", fordert Sacher ein Umdenken. "Im Sinne der Umwelt, der Anrainer der völlig überlasteten Straßen und natürlich vor allem der Pendler selbst, muss die Schiene ein wirklich ansprechendes Verkehrsmittel werden. Dazu ist aber ein Umdenken notwendig: schließlich kann ich auch niemanden dazu bringen mehr Äpfel zu essen, wenn ich sie statt frischer und saftiger nur teurer mache", so Sacher abschließend.
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