Nabucco Pipeline-Projekt: Finanzierungsberater beauftragt

Nabucco Partner unterzeichnen Vereinbarung mit der ABN AMRO Bank. Nächster Schritt in der Realisierung der Machbarkeitsstudie

Wien (OTS) - Die NABUCCO Company Pipeline Study GmbH, die im März 2004 gegründet wurde, um eine Machbarkeitsstudie für eine Erdgas-Pipeline von der Kaspischen Region/dem Nahen Osten nach Europa zu erstellen, hat die ABN AMRO Bank N.V. als ihren Finanzierungsberater beauftragt.

Das Unternehmen besteht aus Botas, Boru Hatlari ile Petrol Tasima AS aus der Türkei, Bulgargaz EAD aus Bulgarien, S.N.T.G.N. TRANSGAZ S.A. aus Rumänien, MOL Natural Gas Transmission Company Ltd. aus Ungarn und OMV Gas GmbH, einer 100% Tochter der OMV Aktiengesellschaft aus Österreich. Aufgabe der Gesellschaft ist es, ein Finanzierungsmodell für die Konstruktion der Nabucco Pipeline zu erstellen. Die Gesellschaft soll ebenso die entsprechenden Anreize für Investoren schaffen, alle Marketingaktivitäten koordinieren und die Verhandlungen mit etwaigen Gasversorgern führen.

Das erfahrene Team von ABN AMRO wird das Nabucco Konsortium in der Phase der Machbarkeitsstudie unterstützen, indem es eine optimale Projektfinanzierungsstruktur für das EUR 4,4 Mrd Projekt entwickelt. Dazu gehört ein optimaler Schulden/Eigenkapital-Mix bei der Identifizierung von Finanzierungsquellen (z.B. multilaterale Agenturen, Exportkreditagenturen, nationale und internationale Banken sowie Kapitalmärkte). ABN AMRO wird auch die bestmögliche Aufteilung dieser Finanzierungsquellen und deren Produkte definieren und die anfängliche Projektvermarktung übernehmen.

Mit der Bestellung eines Finanzierungsberaters und der darauf folgenden Kontaktaufnahme mit internationalen Banken und Kapitalmärkten wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie ein weiterer wesentlicher Schritt zur Verwirklichung einer neuen internationalen Gastransportroute zur Versorgung der europäischen Gasmärkte gesetzt.

Hinweise für den Redakteur:

Nabucco Company Pipeline Study GmbH Floridsdorfer Hauptstrasse 1 1210 Wien, Österreich Tel.: +43 1 27 500 28100 Fax: +43 1 27 500 28291

OMV - erfolgreich im Erdgasgeschäft

Über die 100-prozentige Tochterfirma OMV Gas GmbH besitzt die OMV Aktiengesellschaft ein ungefähr 2.000 km langes Gaspipelinenetz in Österreich sowie drei Erdgaslager. Die Gasleitungen versorgen nicht nur Österreich mit Erdgas, sondern auch Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn. Als wichtiger Teil des europäischen Erdgasnetzes integriert das OMV Pipelinenetz auch die Gasversorgungssysteme dieser Länder.

Wachstumsstrategie

Bis 2008 möchte die OMV ein einflussnehmender Gaslieferant in Mitteleuropa werden. Die Wachstumsstrategie basiert auf drei Kernelementen: Handel und Vermarktung (über die EconGas GmbH, eine 50% Tochter, die Ende 2002 gegründet wurde), Transport und Lagerung sowie eigene Gasproduktion. Das umfangreiche Liberalisierungs-Know-how der OMV - Österreich hat den liberalsten Gasmarkt auf dem europäischen Kontinent - ist ein Wettbewerbsvorteil angesichts der bevorstehenden Liberalisierung in den EU-Beitrittsländern.

OMV Aktiengesellschaft

Mit einem Konzernumsatz von EUR 7,64 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 6.137 im Jahr 2003 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 5 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien und Marketing (R&M) in 12 Ländern tätig, mit dem Ziel den Marktanteil 2001 bis 2008 auf 20% zu verdoppeln. Im Bereich Exploration und Produktion (E&P) ist OMV in 16 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv und will die geförderte Öl- und Erdgasmenge bis 2008 auf 160.000 boe/d verdoppeln. Im Bereich Erdgas verfügt OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich 41 Mrd m3 in Länder wie Deutschland oder Italien. Der OMV Konzern besitzt integrierte Chemie- und Petrochemiebetriebe und ist zu 25% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 9,1% an der ungarischen MOL, sowie 25,1% an The Rompetrol Group, dem größten privaten Ölunternehmen Rumäniens.

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