• 10.08.2004, 11:39:56
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Transitmautflüchtige LKWs zurück auf die Autobahnen

Morgige Protestaktion der Wirtschaftskammer ist lediglich unseriöses Wahlkampfgetöse

Klagenfurt (OTS) - 2004-08-10 (fpd) Die für morgen an der B 100 in
Feffernitz angesetzte Protestveranstaltung gegen vernünftige vom
Gemeindebund und den betroffenen Gemeinden (Paternion und Stockenboi)
geforderte und im Einklang mit der örtlichen Wirtschaft verfügte
verkehrspolitische Maßnahmen, müssten als unseriöses Wahlkampfgetöse
bewertet werden, sagte der Freiheitliche Umweltsprecher im Kärntner
Landtag Johann A. Gallo. Wirtschaftskammerpräsident Pacher solle
daher der Panikmache im Vorfeld der nächstjährigen
Wirtschaftskammerwahl abschwören und endlich anerkennen, dass die von
Landesverkehrsreferent Gerhard Dörfler verantwortungsvoll
eingeleiteten und mit Umsicht begleiteten Vorkehrungen eine gesunde
Verbindung zwischen der ortsansässigen Bevölkerung und den heimischen
Unternehmen darstelle, fordert der Landtagsabgeordnete.

"Transitmautflüchtige LKWs müssen auch im Drautal zurück auf die
Tauernautobahn und das Recht auch der Menschen entlang der
Ausweichroute B 100 auf Schutz und Lebensqualität, könne weder durch
unqualifizierte Äußerungen noch durch wenig durchdachte
Protestaktionen geschmälert werden", präzisiert Gallo.

Wenn dem Herrn WK-Präsidenten Pacher der Kampf gegen internationale
Transitmautflüchtlinge tatsächlich am Herzen liege, sei er
eingeladen, sich außerhalb Kärntens - beispielsweise im
ÖVP-dominierten nicht gerade Transitland OÖ - umzusehen und sich bei
VP Innenminister Strasser für wirksame und umfassende
Schwerverkehrskontrollen einzusetzen, schloss Gallo.

OTS0080    2004-08-10/11:39

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