Broukal zum Forschungsbudget: Herr Grasser, bitte melden!

"Der Finanzminister wieder einmal auf Nicht-Urlaub?"

Wien (SK) SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal hält eine Reaktion von Finanzminister Grasser auf die Forderungen nach mehr Forschungsgeldern für längst überfällig: "Wann reagiert Grasser endlich auf die vielen Hinweise aus seiner eigenen Partei und von Regierungsfreunden, endlich mehr Geld für die Forschungsförderung bereit zu stellen?" Während Grasser zu den unnötigsten Themen bereitwilligst Interviews gebe, verweigere er seit Wochen beharrlich jede Reaktion auf die Notrufe der österreichischen Forschungsgemeinschaft, kritisierte Broukal am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

* Schon bei seinem Amtsantritt vor sechs Wochen betonte Forschungsstaatssekretär Mainoni, dass mit den aktuellen Budgetmitteln für Forschung und Entwicklung das notwendige Forschungsziel der Bundesregierung nicht erreicht werden könne.

* Vergangenen Freitag, den 6. August, forderte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Rats für Forschung und Technologieentwicklung, Knut Consemüller, eine Aufstockung der Mittel für Forschung und Entwicklung um sechs bis acht Prozent jährlich.

* Und heute wiederholt Forschungsstaatssekretär Mainoni "im
Stil einer Untertanenpetition der Habsburgerzeit" die Forderung nach mehr Budgetmittel für Forschung und Entwicklung.

SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal fragt in diesem Zusammenhang:
"Wann lässt sich Finanzminister Grasser endlich zu einer Antwort herab, auf die die gesamte österreichische Forschungsgemeinschaft dringend wartet?" (Schluss) se

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